Erste Wölfin ist in der Senne heimisch

Dirk-Ulrich Brüggemann

Ein Wolf wie dieser auf dem Foto beansprucht in und um das militärische Übungsgelände künftig eigenes Revier. - © Pixabay.com
Ein Wolf wie dieser auf dem Foto beansprucht in und um das militärische Übungsgelände künftig eigenes Revier. (© Pixabay.com)

Hövelhof/Schloß Holte-Stukenbrock. Die Experten des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (Lanuv) sind sich sicher: Die Wölfin GW1044f, die im Juli erstmals im Bereich des Truppenübungsplatzes nachgewiesen wurde, hält sich jetzt dauerhaft in der Senne auf.

Das zierlich kleine Tier beansprucht in und um das militärische Übungsgelände künftig sein eigenes Revier. Im September wurden in Schloß Holte-Stukenbrock zwei Schafe verletzt. In Bad Lippspringe wurde ein Schaf getötet. Nach Analyse der Speichelproben sind sich die Lanuv-Experten sicher, dass in beiden Fällen die Wölfin die Schafe angegriffen hat.

„Nach bundesweit abgestimmten Kriterien gilt ein Wolf als territorial, wenn er sich über sechs Monate in einem Gebiet aufgehalten hat", sagt Wilhelm Deitermann vom Lanuv. „Wolfsterritorien haben in Deutschland eine durchschnitliche Größe von 200 Qudaratkilometern", ergänzt der Fachmann.

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