Probealarm: Donnerstag heulen die Sirenen im Kreis Gütersloh

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Alle 114 Sirenen im Kreis Gütersloh werden am Probetag zu hören sein. - © Pixabay
Alle 114 Sirenen im Kreis Gütersloh werden am Probetag zu hören sein. (© Pixabay)
Die entsprechenden Warntöne und ihre Bedeutungen sind in der Grafik dargestellt - © Brill Design
Die entsprechenden Warntöne und ihre Bedeutungen sind in der Grafik dargestellt (© Brill Design)

Kreis Gütersloh. Am Donnerstag, 6. September, wird es gegen 10 Uhr im Kreis Gütersloh wieder laut: Der erste landesweite Probealarm zur Warnung vor Gefahren wird durch das Land NRW ausgeführt. Das bedeutet für den Kreis Gütersloh, dass alle 114 neuen beziehungsweise auf den digitalen Standard umgerüsteten Sirenen zu hören sind.

Auch die Warn-Apps „Nina" und „Biwapp" werden eingebunden. Die Bürger müssen sich beim Aufheulen der Sirenen also keine Sorgen machen. Der Probealarm wird zeitgleich über alle Sirenen landesweit durchgeführt, um die Bedeutung der Sirenensignale weiter bekannt zu machen.

Eine Minute Dauerton

Zunächst wird es den eine Minute langen Dauerton zu hören geben, danach den eine Minute langen auf- und abschwellende Ton und am Ende nochmals den eine Minute langen Dauerton zur Entwarnung. Die Warn-Apps „Nina" und „Biwapp" lösen nicht nur Alarm aus, sie bieten auch zusätzliche Informationen.

Der landesweite Probealarm soll künftig jeweils im Abstand von einem halben Jahr am ersten Donnerstag im März und September zur gleichen Uhrzeit wiederholt werden.

Unfälle mit giftigen Stoffen

Die Sirenen dienen dazu, die Bevölkerung auf plötzlich auftretende Gefahren aufmerksam zu machen. Dies kann bei Unfällen mit giftigen Stoffen oder Bränden der Fall sein. Ertönt der auf- und abschwellende Warnton, sollen die Bürger Radio Gütersloh (107,5 MHz, 106,8 MHz, 95,9 MHz) einschalten oder auf Informationen der Warn-Apps achten, über die sie konkrete Infos zu den Gefahren und Verhaltensweisen erhalten.

Wer bislang schon die Warn-Apps nutzt, erhält auch darüber die Alarmierung und weitere Informationen. „Nina" wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katstrophenhilfe (BBK) entwickelt, die Abkürzung steht für „Notfall-Informations- und Nachrichten-App". „Biwapp" ist eine App der Marktplatz GmbH aus Lüneburg, die in immer mehr Kreisen und Städten zusätzlich zum Einsatz kommt.

Warn-Apps können kostenlos heruntergeladen werden

Die Abkürzung steht für „Bürger-Info- und Warn-App". Wie der Name schon sagt, warnt sie nicht nur vor Großschadenslagen und Unwettern, sondern beispielsweise auch vor Schulausfällen und dergleichen. Die Warn-Apps sind kostenlos aus dem Internet (App-Store, Google play Store) auf das Handy herunterzuladen.

Weitere Infos zum landesweiten Warntag in Nordrhein-Westfalen sowie zu den Warn-Apps gibt es auf der Internetseite des Kreises Gütersloh (www.kreis-guetersloh.de/sh/warnkonzept). Dort steht auch ein Flyer zum landesweiten Probealarm zum Herunterladen bereit.

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