Getestet: Erste Schwimmer dürfen in den neuen Freizeit-Bereich der "Welle"

Lena Vanessa Niewald

Aufgetaucht: Jannis (10) ist mit Mama Christina Koch zum Preview-Schwimmen in die „Welle" gekommen. Die meiste Zeit verbrachte er unter Wasser. - © Andreas Frücht
Aufgetaucht: Jannis (10) ist mit Mama Christina Koch zum Preview-Schwimmen in die „Welle" gekommen. Die meiste Zeit verbrachte er unter Wasser. (© Andreas Frücht)
Meerjungfrau: Lina (10) hat sich für den ersten Besuch in der neuen "Welle" besonders schick gemacht. - © Andreas Frücht
Meerjungfrau: Lina (10) hat sich für den ersten Besuch in der neuen "Welle" besonders schick gemacht. (© Andreas Frücht)

Gütersloh. Sie waren die Ersten: Vor allen anderen haben ausgewählte Schwimmfans die Neuheiten des Gütersloher Hallenbads „Die Welle" inspiziert. Knapp ein Jahr haben die Umbau- und Sanierungsarbeiten gedauert. Etwas mehr als elf Millionen Euro wurden investiert. Jetzt ist alles fertig und konnte unter die Lupe genommen werden. Und die kleinen und großen Schwimmer kamen mit großer Neugier.

Die meisten von ihnen kennen "Die Welle" schon seit Kindheitstagen. „Einige Dinge erkennt man sofort wieder, andere sind ganz neu", sagt Steven Weibler (26) und schmeißt sich mit seiner Begleitung Anne Beermann (25) direkt in das berühmte Wellen-Becken. Das Aushängeschild des Hallenbads ist geblieben – hat aber neue Wellenbilder, neue Fliesen und eine Power-Kanone bekommen.

Liegewiese im Außenbereich wird noch fertiggestellt

Das Ehepaar Keil zieht es eher weg vom ganzen Trubel. Claudia und Peter Keil probieren als Erstes das Außenbecken aus. Das hat ab sofort ganzjährlich geöffnet. Im Winter wird das Becken permanent auf 29 Grad beheizt. „Wir sind direkt nach draußen gekommen – trotz Regen", sagt Claudia Keil.

Schwimmen: Einblick in den neuen Freizeit-Bereich der "Welle"


Dem Ehepaar fehlt allerdings ein Tunnel, um ins Außenbecken zu gelangen. Das funktioniert nur zu Fuß. „Dann könnte man schon im Wasser nach draußen schwimmen, so wird es halt echt kalt", sagt Peter Keil. Hinter dem Becken mit drei Bahnen entsteht übrigens derzeit noch eine Liegefläche mit Volleyballfeld, Piratenschiff und Spielfläche für Kinder. Bis zum Sommer sollen auch dort die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Als Meerjungfrau im Wellen-Bad

Lina (10) hat sich für den ersten Besuch in der neuen "Welle" besonders in Schale geschmissen. Sie hat ihr pink-schimmerndes Meerjungfrauen-Kostüm an. „Ich habe bei meinem letzten Besuch hier im Schwimmbad zwei Mädels gesehen, die so eine Flosse hatten. Da habe ich mir gedacht, so eine möchte ich auch."

Am Anfang sei die Fortbewegung mit der Flosse noch extrem schwierig gewesen, mittlerweile gleitet Lina durchs Wasser wie ein Profi. Sogar im Wellen-Becken macht sie eine super Figur. An Land wird es hingegen etwas schwierig. „Mit der Flosse kann ich natürlich nicht laufen", sagt sie. Da hilft dann Mama Sandra Held. Sie hebt ihre Tochter gekonnt auf einen Stein. Kleine Verschnaufpause am Beckenrand.

"Das ist ja kein Vergleich zu früher"

Familienvater Daniel Schlottmann ist als Kind oft in dem Gütersloher Hallenbad gewesen. „Ich habe es total kalt in Erinnerung", sagt er während er seinem kleinen Töchterchen Tilda (2) einen Wasserball zuwirft. Die Luft in dem Freizeitbereich sei zwar immer noch „recht frisch", ansonsten gefalle ihm die neue "Welle" aber gut. Für seine Tilda würde sich Schlottmann allerdings noch eine separate Rutsche speziell für Kleinkinder wünschen. Die vorhandenen Rutschen seien für seine 2-Jährige dann doch noch etwas zu groß.

Für den siebenjährigen Jan-Philipp kann es hingegen gar nicht groß genug sein. Er ist mit seinem Papa direkt nach Ankunft im Bad zielstrebig auf die neue grüne Rutschenanlage zugesteuert. Zwei Riesen-Rutschen mit insgesamt drei Röhren in 10 Meter Höhe gibt es in der "Welle" jetzt: eine Familien-Rutsche mit Reifen und eine zweiröhrige Wettkampf-Rutsche. „Das ist ja gar kein Vergleich zu vorher", sagt Papa Johannes Gilga begeistert, als er den großen gelben Schwimmreifen aus dem Wasser zieht. Auch Jan-Philipp ist fasziniert. Sein Plan steht: „Gleich noch mal", sagt er und zieht seinen Papa mit dem Schwimmring in Richtung Rutschenturm.

Info
Öffnungszeiten:
Offiziell öffnet die „Welle" am Dienstag, 23. Januar, um 10 Uhr. Der Sportbereich und der Freizeitbereich haben dann wieder wie gewohnt geöffnet: montags bis mittwochs, 6 bis 22 Uhr; donnerstags, 6 bis 20 Uhr; freitags, 6 bis 23 Uhr; samstags, 6 bis 22 Uhr; sonntags, 8 bis 22 Uhr.

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