Ideen gesucht - Werthers Radfahrer sind als Experten gefragt

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Die farbenfroh gestaltete Radstation am ZOB ist ein Mosaikstein, um das Radfahren in Werther attraktiv zu machen. Foto: Anja Hanneforth - © Anja Hanneforth, HK
Die farbenfroh gestaltete Radstation am ZOB ist ein Mosaikstein, um das Radfahren in Werther attraktiv zu machen. Foto: Anja Hanneforth (© Anja Hanneforth, HK)

Werther (HK). Die Stadt Werther möchte klimafreundliche Mobilität weiter unterstützen und die Mobilitätswende vorantreiben. Die Voraussetzungen hierfür sieht sie als gut an – geringe Distanzen, eine lebendige und schöne Innenstadt, machbare Steigungen.

Um für die Mobilität vor Ort gute Lösungen für Werther zu finden und auch, um Autofahrten im Stadtgebiet zu reduzieren, wird derzeit ein Klimaschutzteilkonzept „Klimafreundliche Mobilität" erarbeitet. Ziel des Konzepts ist es unter anderem, durch sichere und attraktive Wegeverbindungen möglichst viele Menschen zu motivieren, tägliche Erledigungen mit dem Rad oder zu Fuß zu tätigen. Aber auch die anderen Verkehrsmittel werden im Rahmen des Konzeptes betrachtet.

Schwachpunkte, aber auch gute Lösungen sollen benannt werden

Die vorhandenen Wegeverbindungen und Infrastrukturen werden dabei aufgenommen, Schwachpunkte, aber auch gute Lösungen benannt und Verbesserungsvorschläge erarbeitet. Erste Ideen und Überlegungen wurden auch bereits im Rahmen anderer Maßnahmen und Konzepte (zum Beispiel dem ISEK) erarbeitet. Mit der Weiterentwicklung und Vervollständigung dieser Maßnahmen sowie der Erarbeitung neuer, konkreter Vorschläge zur Mobilität ist nun das Planungsbüro Planersocietät aus Dortmund beauftragt.

Für eine nachhaltige Mobilität und eine verträgliche Mobilitätswende setzen die Stadt und und das beauftragte Planungsbüro auf die Unterstützung der Wertheraner und Wertheranerinnen. Mit ihrer Alltagserfahrung als lokale Expertinnen und Experten sollen die Bürger Informationen zur Infrastruktur und zu vorhandenen Angeboten geben oder Anregungen und Maßnahmenideen mitteilen.

Punkte und Linien auf der Ideenkarte

Die Stadt bittet wegen der aktuellen Beschränkungen um Beiträge per Online-Tool. Unter https://www.buergerbeteiligung.de/mobil_in_werther können Interessierte seit Anfang Mai in einer Ideenkarte Punkte oder Linien zeichnen, wo es aus ihrer Erfahrung schon gut läuft oder wo Verbesserungsbedarf besteht. Auch Ideen ohne Verortungen können eingetragen werden. Die Plattform ist zugänglich bis Donnerstag, 28. Mai. Zum Tool kommen Interessenten auch auf der Internet-Seite der Stadt Werther zum Mobilitätskonzept in der Rubrik „Leben / Klimaschutz und Energie".

Nach Ablauf der Online-Beteiligung werden die Anmerkungen ausgewertet. Weitere Beteiligungsmöglichkeiten wie zum Beispiel eine Planungsradtour und eine Informationsveranstaltung sind vorgesehen. Da derzeit noch unklar ist, wann dies wieder möglich sein wird, sollten Interessenten auf die aktuellen Informationen der städtischen Internetseite achten.

Für Fragen steht Werthers Klimaschutzmanagerin Annika Nagai unter der Nummer (0 52 03) 7 05 72 zur Verfügung. Per E-Mail ist sie unter annika.nagai@gt-net.de zu erreichen.

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