Frauenpower: Werthers B-Juniorinnen räumen alles ab

Bei der Sportlerehrung wechselten einige Urkunden die Besitzer. Außerdem übergab Bürgermeisterin Marion Weike im Haus Werther zahlreiche Sportabzeichen.

Birgit Nolte

Über Auszeichnungen im Team freuten sich Mannschaften aus Werther, die erfolgreich Handball, Fußball oder Badminton spielen oder auf dem Einrad Spitzenplätze erreichen. - © Birgit Nolte
Über Auszeichnungen im Team freuten sich Mannschaften aus Werther, die erfolgreich Handball, Fußball oder Badminton spielen oder auf dem Einrad Spitzenplätze erreichen. (© Birgit Nolte)

Werther. »Ohne Fleiß kein Preis«, sagt der Volksmund. Dass dieses Sprichwort alles andere als aus der Luft gegriffen ist, zeigte sich jetzt bei der Sportlerehrung. Jedes Mal, wenn Bürgermeisterin Marion Weike die Athleten fragte, wie oft sie denn trainieren würden, gab es im Grunde nur eine Antwort: „Mehrmals die Woche."

So hält es auch Aaron Thieß. Der Zehnkämpfer belegte bei der deutschen Meisterschaft mit seiner Mannschaft im vergangenen Jahr den dritten Platz, feierte im Einzel die Westfalenmeisterschaft im Kugelstoßen und wurde Dritter bei der Westfalenmeisterschaft im Hochsprung. Seine Bestleistung hier: 1,93 Meter.

Bogenschießen, Diskuswerfen, Schach - Werthers Sportler sind vorne mit dabei

Ein gutes Auge braucht Stefan Münter. Der Bogenschütze wurde mit dem Selfbow deutscher Meister in den Kategorien 3 D-Jagd und 3 D-Sport. Der Selfbow ist von einfachster Bauweise und ganz aus Holz. „Mit ihm ist es auch am schwersten, zu treffen", berichtete Münter.

Die jungen Einradfahrerinnen vom TV Werther lockerten die Sportlerehrung mit einem tollen Auftritt auf. - © Birgit Nolte
Die jungen Einradfahrerinnen vom TV Werther lockerten die Sportlerehrung mit einem tollen Auftritt auf. (© Birgit Nolte)

In der Altersklasse M 65 feierte Johann Stein mit 44,16 Metern die deutsche Meisterschaft im Diskuswurf und mit 11,44 Metern die Vize-Meisterschaft im Kugelstoß. Mit 2:06:06 Stunden belegte Franziska Bossow den dritten Platz beim Hermannslauf. Triathlet Leon Steinböhmer erreichte beim Münsterland Grand Prix den Sieg. Für 1,7 Kilometer Schwimmen brauchte er 25:28 Minuten, für 67 Kilometer Radfahren 1:39:04 Stunden und für 15 Kilometer Laufen 59:55 Minuten. Erst seit zweieinhalb Jahren betreibt Steinböhmer diesen Sport. Deutlich mehr Erfahrung in seiner Disziplin hat Jan Haskenhoff. Das Mitglied des Schachclubs Werther ist bereits seit rund 20 Jahren dabei und belegte den vierten Platz bei den Schloss Open. Dabei bezwang er den Vorjahressieger Ventzislaw Inkiov. „Der erste Großmeister, den ich besiegen konnte", berichtete Haskenhoff.

Auch Werthers Mannschaften sind stark in ihren Disziplinen

Bei den Mannschaften waren die B-Juniorinnen der Jugendspielgemeinschaft Werther/Borgholzhausen erfolgreich. Die Handballerinnen feierten den Kreispokalsieg und machten den Aufstieg in die Oberliga komplett. Dies gelang auch den C-Junioren.

Mit der U 15-Mannschaft des TV Werther bei den westdeutschen Mannschaftsmeisterschaften erreichten die Badmintonspieler den fünften und damit den besten Platz eines Wertheraner Teams jemals.

Hervorragende Platzierungen erreichten auch die Einradfahrerinnen des TV Werther. Sie belegten den sechsten Platz bei der Qualifikation zur deutschen Meisterschaft und bei den Paar-Küren sowie den vierten und neunten Platz bei den Freestyle-Meisterschaften.

Rolf Schröder meistert zum 45. Mal das Sportabzeichen

Über Urkunden freuten sich der Bogenschütze Stefan Münter, Schachspieler Jan Haskenhoff und Triathlet Leon Steinböhmer (von links). - © Birgit Nolte
Über Urkunden freuten sich der Bogenschütze Stefan Münter, Schachspieler Jan Haskenhoff und Triathlet Leon Steinböhmer (von links). (© Birgit Nolte)

Die B-Juniorinnen des BV Werther räumten in der vergangenen Saison so ziemlich alles ab: Die Fußballerinnen feierten die Bezirksligameisterschaft, gewannen den Kreispokal sowie den Altkreispokal auf dem Feld und in der Halle. Die Meisterschaft in der Kreisliga A erspielten sich die Fußball-D-Juniorinnen.

Auch die Sportabzeichen wurden vergeben. Zum 45. Mal meisterte Rolf Schröder, zum 35. Mal Hans-Wilhelm Grünkemeier die Anforderungen. Außerdem hatten 22 Familienteams das Sportabzeichen abgelegt. Dafür gab es Freibad-Freikarten. 466 Personen machten 2019 das Sportabzeichen, davon 351 Kinder und Jugendliche.

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