Wieder Kalk in Werthers Wasser

Erhöhte Werte: Verschiedene Problemstellungen sind dafür verantwortlich

Anja Hanneforth

In Werther ist das Wasser trotz Enthärtungsanlage immer noch sehr hart. - © Pixabay
In Werther ist das Wasser trotz Enthärtungsanlage immer noch sehr hart. (© Pixabay)

Werther. Die gute Nachricht zuerst: Die Enthärtungsanlage am Brunnen Kök lauft „ganz hervorragend", wie Bauamtsleiter Jens Kreiensiek jetzt im Betriebsausschuss wissen ließ. Die schlechte Nachricht: Der Kalkgehalt in Werthers Trinkwasser liegt mit 26 Grad Deutscher Härte dennoch recht hoch.

„Warum?", wollte Karl-Hermann Grohnert (CDU) jetzt im Betriebsausschuss wissen. Bauamtsleiter Jens Kreiensiek nannte den Grund: Das Rohwasser, das am Brunnen Kök aus der Erde kommt, hätte einen Härtegrad zwischen 42 und 44. Üblicherweise werde es mit dem deutlich weicheren Wasser des Brunnens Temming verschnitten. Da dieser Brunnen jedoch wegen des langen Ausfalls der Anlage Kök schon über Gebühr beansprucht worden sei, werde das Gros des Wasserbedarfs aktuell über den Kök-Brunnen gedeckt. Trotz laufender Enthärtung seien Härtegrade zwischen 25 und 26 das Ergebnis.

Das weichste Wasser in Werther liefert der Brunnen Schanze. Der jedoch ist wie berichtet aufgrund seines Alters und einer zunehmenden Versandung in seiner Kapazität eingeschränkt. Nächstes Jahr soll hier neu gebohrt werden.

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