„Es stinkt uns heute schon gewaltig“ - Leser ärgert sich über Schweinestall in Werther

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Symbolbild - © CC0 Pixabay
Symbolbild (© CC0 Pixabay)

Werther. Zum Artikel über mögliche Auswirkungen eines geplanten Schweinestalls auf die nahe gelegene evangelische Waldheimat erhielten wir einen Leserbrief von Heinzpeter Jerrentrup. Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder:

„Über die Einlassungen des Verwaltungsgerichts und des Kreises Gütersloh in Person von Kreisbaudirektor Bernhard Bußwinkel zum Bericht »Schweinestall neben Pflegeheim« kann man sich zum wiederholten Male nur wundern.

Ein »Geruchsgutachten« hatte damals belegt, dass selbst bei 80 Metern Entfernung der geplanten zusätzlichen Schweinemastanlage für 1.250 Tiere von einer Wohnbebauung nur 16 Prozent der tierischen Ausdünstungen dort ankommen.

Befragen Sie die Sportler auf der Sportplatzanlage Meyerfeld, die Besucher des Freibads, Schüler und Lehrerkollegium der PAB-Gesamtschule Werther oder die Bürger an der rund 500 Meter entfernten Haller Straße. Die werden Ihnen bestätigen: aufgrund des bereits vorhandenen Schweinebestandes von 1.050 Tieren stinkt es uns an manchen Tagen heute schon ganz gewaltig!

Fazit: Baugenehmigungen werden von den Herren der Kreisverwaltung, mit Rückendeckung von Gerichten in Minden oder Münster, erteilt. Die Stimmen der Bürger vor Ort haben kein Gewicht, weder die der Bürger, noch der am meisten betroffenen Heimbewohner der Waldheimat in Werther."

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