Bürgermeisterin zum Umzug: „Aldi nicht als Discounterkiste“

Jahreshauptversammlung der Wertheraner SPD: Bürgermeisterin lüftete auf Nachfrage Verwaltungsvorstellung zum gewünschten Aldi-Umztug

Herbert Gontek

Themenbild - © CC0 Pixabay
Themenbild (© CC0 Pixabay)

Werther. „Wir haben nichts gegen den Aldi-Markt, gegen 1.200 Quadratmeter Nutzfläche, gegen die gewünschte Lage, aber wir wollen keine Discounterkiste. Dafür ist uns das Grundstück an dieser Stelle der Stadt zu wertvoll", sagte Bürgermeisterin Marion Weike auf Nachfrage eines Genossen im Rahmen der Jahreshauptversammlung der SPD. Die hatte sich am Samstag im Herrenhaus des Hauses Werther getroffen.

Weike führte weiter aus, dass die Verwaltung deshalb auf der geplanten Sondersitzung des Planungs- und Bauausschusses am Montag, 25. März, vorschlagen werde, die Bauanfrage in dieser Form abzulehnen. Vorgesehen sei, planungsrechtliche Pfade einzuschlagen, die eine mehrgeschossige intelligentere Bauweise ermöglichen sollen.

Weike forderte ihre Parteigenossen zudem dazu auf, sich am zweiten Workshop zum Innenstadtkonzept zu beteiligen, in dem es dann unter anderem um die Barrierefreiheit gehen werde. Im Zusammenhang mit der Blotenberg-Bebauung, die in der vergangenen Woche endlich per Ratsbeschluss auf den Weg gebracht werden konnte, sprach die Bürgermeisterin davon, dass die CDU offenbar unter Demenz leide und ihre alten Initiativen vergessen habe. Spannend sei es nun, wie es Richtung Umsetzung der Planung weitergehe oder ob die Entscheidung beklagt werde.

Bauland sei in Werther ein knappes Gut. Das liege auch daran, dass es derzeit kein gutes Geschäft sei, Flächen gegen Geld zu tauschen. In Kürze, so die Bürgermeisterin, kämen aber einige Grundstücke in Häger auf den Markt, die schon lange für eine Bebauung vorgesehen sind.

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