Sanierung der Theenhausener Straße: Bauabschnitte statt Vollsperrung

Die Theenhausener Straße wird vermutlich ab Mai ein Jahr lang zur Großbaustelle. Eine gute Nachricht aber gibt es für Anlieger

Max Maschmann

Bald dicht: Die Theenhausener Straße wird zur Baustelle mit einem Investitionsvolumen von drei Millionen Euro. - © Max Maschmann
Bald dicht: Die Theenhausener Straße wird zur Baustelle mit einem Investitionsvolumen von drei Millionen Euro. (© Max Maschmann)

Werther-Theenhausen. Der Kreis Gütersloh hat Entwarnung gegeben: Die Theenhausener Straße wird für die bevorstehende Sanierung der Ortsdurchfahrt nicht wie befürchtet ein Jahr lang komplett dichtgemacht. Stattdessen wird in mehreren Abschnitten gebaut und gesperrt. Das teilten nun Henrik Egeler, Leiter des Tiefbauamts beim Kreis Gütersloh, und sein Mitarbeiter Timo Kohl mit.

Wie das HK berichtet hatte, will die Behörde die Kreisstraße 28 inklusive Radweg zwischen den Aufmündungen Langenheider und Suttorfer Straße für 1,5 Millionen Euro erneuern lassen. Die Baustelle wird sich über knapp einen Kilometer erstrecken – sprich von Ortsschild zu Ortsschild. Die Stadt Werther nutzt gleichzeitig die Gelegenheit, für 1,5 Millionen Euro alte Kanäle auszutauschen und im Südosten des Gebiets ein Regenrückhaltebecken anzulegen. Zusätzlich wird für 176.000 Euro ein Abschnitt der Wasserleitung erneuert. Werthers Politiker hatten für die städtischen Maßnahmen bereits Anfang des Monats im Betriebsausschuss grünes Licht gegeben.

Für die unvermeidbare Sperrung der Ortsdurchfahrt hat der Kreis nun neue Details mitgeteilt. Je nach Verlauf der Ausschreibung soll nach aktuellem Stand im Mai mit den Bauarbeiten begonnen werden. Wie Egeler und Kohl berichteten, sind derzeit fünf Bauabschnitte geplant. Der erste erstreckt sich vom Ortseingang zur Voßheide. Der nächste von der Voßheide zur Brennenheide. Es folgen der Abschnitt von der Brennenheide bis zu Welter und von der Bäckerei bis zu Wietes Wirtshaus. Der letzte Bauabschnitt reicht schließlich vom Wirtshaus bis zum Ortsausgang.

Anwohner hatten viele Sorgen

Im Vorfeld waren in den Sozialen Netzwerken Befürchtungen laut geworden, dass Rettungskräfte oder die Müllabfuhr die Anlieger an der Theenhausener Straße wegen der Bauarbeiten womöglich nicht mehr erreichen könnten. Eine Sorge, die Egeler und Kohl als unbegründet zurückweisen. „Selbst bei Asphaltarbeiten wäre das kein Problem.“ Auch Anfahrtswege für Anlieger werden ermöglicht. Um Anwohner zu informieren, „werden präventiv und währenddessen Gespräche geführt“, sagt Kohl.

Noch in Arbeit sind die Planungen für die Umleitung während der Bauarbeiten. Kohl: „Sie wird weiträumig sein, und sich jeweils in beide Richtungen über etwa zehn Kilometer erstrecken.“

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