Verwaltung kündigt Sachstandsbericht zum Blotenberg an

Max Maschmann

Bleibt im Fokus: Das mögliche Baugebiet Blotenberg steht auf der politischen Prioritätenliste weit oben. - © Anja Hanneforth, HK
Bleibt im Fokus: Das mögliche Baugebiet Blotenberg steht auf der politischen Prioritätenliste weit oben. (© Anja Hanneforth, HK)

Werther. „Seit mehr als einem Jahr heißt es, dass daran gearbeitet wird. Wir wollen jetzt einfach wissen, wie es konkret darum steht", hatte CDU-Fraktionschefin Birgit Ernst mit Blick auf die Einwendungen gegen das Baugebiet Blotenberg kürzlich dem Haller Kreisblatt gesagt. Also stellten die Christdemokraten einen Antrag, der am Dienstag im Ausschuss für Planen, Bauen und Umwelt auf die Agenda kam.

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Darin fordern sie die Verwaltung auf, bis zum nächsten Sitzungstermin eine tabellarische Auflistung aller Einwendungen gegen den Bebauungsplan Blotenberg vorzulegen. „Sie reden mir mit ihrem Antrag aus der Seele", sagte der Ausschussvorsitzende Rainer Schütz (SPD) zu Alexander Fillers (CDU). Für ihn sei es Thema Nummer eins auf der Prioritätenliste, er habe oft bei der Verwaltung nachgehakt.

Bauamtsleiter Jens Kreiensiek bestätigte Schütz’ Hartnäckigkeit und versprach bis zur nächsten Sitzung einen Sachstandsbericht. Er warnte gleichzeitig vor einer Auflistung der Einwendungen, wie sie sich die CDU wünscht. „Man fasst ja zehn bis 15 zusammen. Das ist einfacher, als wenn man sie einzeln abarbeitet", sagte er. Der Grund: Oft gleichen sich Inhalte. Folge man dem CDU-Antrag, sei die Auflistung für das Planungsbüro Tischmann Schrooten bis zur nächsten Sitzung nicht umzusetzen.

"Unnütze Tabellen bringen und jetzt nicht weiter"

Bürgermeisterin Marion Weike brachte daher für die Verwaltung den Beschlussvorschlag ein, dass in der nächsten Sitzung ein Sachstandsbericht oder eine Vorlage vorliegen sollen. „Unnütze Tabellen bringen uns jetzt nicht weiter", sagte sie.

Eine Einschätzung, der Fillers vehement widersprach. Schütz versuchte zu vermitteln. „Wir wollen doch alle dasselbe, formulieren es nur anders", sagte er, räumte aber ein, dass Weikes Vorschlag weitergehender sei als der von Fillers. Hanns Lindemann (SPD) sagte, dass die „Geduld beim Thema erschöpft" sei. Er regte an, den Beschlussvorschlag um eine zeitliche Komponente zu ergänzen, um künftig den weiteren Fahrplan abzustecken. Eine Idee, die die Mitglieder einstimmig absegneten.

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