Randale am Rande des Oktoberfestes: BV Werther äußert sich

Kerstin Spieker

Symbolfoto - © pixabay.com
Symbolfoto (© pixabay.com)

Werther. Einen Tag nach dem Zwischenfall am Rande des BV-Oktoberfestes am Esch beschäftigt das Geschehen vom frühen Sonntagmorgen den Vorstand des Vereins. Ein 20-Jähriger Wertheraner hatte einen Polizeibeamten schwer verletzt. Es folgte ein Großeinsatz der Polizei. „Wir sind an erster Stelle besorgt um den verletzten Beamten und wünschen ihm baldige Genesung", erklärte Thomas Heidemann, Vorstand für Öffentlichkeitsarbeit beim BV, gegenüber dem HK.

Das Sicherheitskonzept des Vereins habe sich nach allem, was man bisher wisse, bewährt. Die Gruppe, aus der heraus es zu dem Übergriff gekommen sei, sei vor dem Eingang zum Festgelände vom professionellen Sicherheitsdienst abgewiesen worden. Die Polizei griff unterstützend ein. „Die Gäste, die in dem Zelt gefeiert haben, bekamen von den Vorkommnissen nichts mit", so Heidemann.

Wer ohne gültige Eintrittskarte oder deutlich angetrunken versucht habe, auf das Festgelände zu gelangen, sei gar nicht erst durchgelassen worden. Der Vorstand sei Bürgermeisterin Marion Weike dankbar, dass sie sich vor Ort dafür eingesetzt habe, das Fest ruhig ausklingen zu lassen. 30 bis 40 Helfer sorgen für den reibungslosen Ablauf der Oktoberfestsause. Aus dem Erlös bestreitet der BV den größten Teil seiner Jugendarbeit.

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