So war das Erdbeerfest in Werther

Birgit Nolte

Beliebtes Kletterobjekt: Finja (6), Malea (9) und Tessa (8) haben die große Erdbeere für sich entdeckt. - © Birgit Nolte
Beliebtes Kletterobjekt: Finja (6), Malea (9) und Tessa (8) haben die große Erdbeere für sich entdeckt. (© Birgit Nolte)

Werther. Beim Obst-Ranking liegt die Erdbeere bei den Deutschen zwar nur auf Platz fünf. Am Wochenende aber war in Werther das rote Früchtchen die unbestrittene Nummer eins.

Nicht nur aus kulinarischer Sicht kamen die Besucher auf ihre Kosten. Die Organisatoren von der Werbegemeinschaft taten zudem alles dafür, dass sich ihre Gäste gut unterhalten fühlten.

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Auch ein Faktor, den kein Mensch beeinflussen kann, spielte mit: Schon pünktlich zur Eröffnung stoppte am Freitag der Starkregen. Blitz und Donner beschränkten sich auf die Nacht von Samstag auf Sonntag. Auch in dieser Hinsicht also entpuppte sich das Erdbeerfest als voller Erfolg.

Dabei hatte die Werbegemeinschaft im vergangenen Jahr noch überlegt, ob es überhaupt eine vierte Auflage geben würde. Die Veranstaltung war von A bis Z verregnet, insbesondere die Schausteller waren nachvollziehbarerweise nicht wirklich mit dem Umsatz zufrieden.

Dieses Mal lief es bedeutend besser. Bei den hohen Temperaturen gingen insbesondere kalte Getränke weg wie die sprichwörtlichen Semmeln. Sandra Czirr und Andreas Husemann gönnten sich beispielsweise am Samstagabend gekühlten Erdbeersekt und Wein. „Wenn das Wetter passt, dann sind wir auch da", sprachen die beiden wohl den meisten Besuchern aus der Seele.

Nicht gespart hatte die Werbegemeinschaft am Rahmenprogramm und tolle Musiker eingeladen. Die Band »Stamp Heat« zeigte schon mit dem ersten Song, wohin für sie die Reise gehen sollte. Die bestens aufgelegten Sänger schmetterten dem Publikum das Lied »Shut up and dance with me« entgegen, was sich mit »Halt den Mund und tanz mit mir« übersetzen lässt. Die Einladung nahmen bei der Hitze allerdings nicht alle Besucher an. Viele blieben verständlicherweise lieber in einer schattigen Ecke auf den Bierbänken sitzen. Die Zahl der Sitzgelegenheiten hatten die Organisatoren am zweiten Veranstaltungstag noch einmal erhöht, was von den Gästen dankbar angenommen wurde.

Gestern kühlte es sich dann doch ein bisschen ab. Was besonders die Schnäppchenjäger freute. Beim großen Flohmarkt und natürlich auch beim verkaufsoffenen Sonntag erwartete die Besucher eine ganze Reihe von attraktiven Angeboten.

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