Zwei Schumis werben für Ravenol

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Ralf Schumacher: Der Ex-Formel-1-Fahrer tritt für Ravenol aus Werther bei Veranstaltungen auf und stellt dem Unternehmen künftig für sieben Rennprodukte sein Logo und seine Unterschrift zur Verfügung. - © ADAC Motorsport
Ralf Schumacher: Der Ex-Formel-1-Fahrer tritt für Ravenol aus Werther bei Veranstaltungen auf und stellt dem Unternehmen künftig für sieben Rennprodukte sein Logo und seine Unterschrift zur Verfügung. (© ADAC Motorsport)

Werther. In Ralf und Mick Schumacher engagieren sich zwei populäre Motorsportler jetzt noch stärker für den heimischen Schmierstoffhersteller Ravenol. „Wir können künftig das Logo von Ralf Schumacher und seine Unterschrift auf sieben Produkten für den Rennsport nutzen", erklärt Motorsportchef Martin Huning. Mick Schumacher, Sohn des legendären Formel-1-Piloten Michael Schumacher, trägt das Ravenol-Logo künftig auf seinem Helm.

Mit Ralf Schumacher verbindet das Unternehmen eine lange Beziehung „Er ist ein Freund und Vertrauter von Ravenol", verdeutlicht Martin Huning. Der Ex-Formel–1-Fahrer leitet heute unter anderem das US-Racing Rennteam in der Formel 4. Alle 20 Fahrzeuge in der ADAC Formel 4 nutzen Getriebeöl von Ravenol. Die Serie fährt sieben Läufe im Rahmenprogramm der ADAC GT Masters.

Mick Schumacher: Links und rechts auf dem Helm trägt das Rennsporttalent jetzt das Logo von Ravenol. - © Thomas Suer / suer.photo
Mick Schumacher: Links und rechts auf dem Helm trägt das Rennsporttalent jetzt das Logo von Ravenol. (© Thomas Suer / suer.photo)

Ralf Schumacher ist darüber hinaus auch Teamchef einer Mannschaft in der ADAC Kart Akademie und Partner der Nachwuchsserie. „Hier geht es darum, jugendliche Talente von 14 bis 15 Jahren auszubilden und auf höhere Aufgaben vorzubereiten", erklärt Martin Huning. Alle 34 Fahrzeuge der Serie nutzen Zweitaktöl von Ravenol aus Werther. Das Talent solle bei der Serie im Vordergrund stehen und nicht finanzielle Aspekte, so der ADAC.

Ravenol sieht sich selbst als Hersteller von qualitativ hochwertigen Schmierstoffen. Zum Produktportfolio gehören Pkw- und Lkw-Motorenöle, Racing-Öle, Getriebeöle für Automatik- und Schaltgetriebe und Antriebsachsen, Landmaschinenöle, Hydrauliköle, Industrieöle, Spezialitäten, Fette, Hochleistungsschmierstoffe, Autopflegeprodukte, Reiniger, Winterchemie und Kühlerschutzmittel. „Wir liefern in über 90 Länder auf der Welt", erläutert Marketingleiter Dimitri Barichnowski.

Das Engagement im Motorsport hat bei dem Unternehmen mit 71-jähriger Geschichte Tradition. Bei Ralf und Mick Schumacher mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Während Ralf Schumacher Ravenol als Markenbotschafter bei Rennveranstaltungen, Messen und bei anderen Gelegenheiten vertritt, hat Mick Schumacher seine Karriere noch vor sich. „Der Name löst ein riesiges Medienecho aus", weiß Martin Huning.

Motorsportchef: Martin Huning mit dem aktuellen Racingoutfit von Ravenol. - © Foto: Detlef Hans Serowy
Motorsportchef: Martin Huning mit dem aktuellen Racingoutfit von Ravenol. (© Foto: Detlef Hans Serowy)

Deshalb ist der Motorsportchef auch spürbar stolz darauf, dass Mick Schumacher jetzt das Ravenol-Logo links und rechts auf dem Helm trägt. „Die Helme sind für Fahrer eine sehr persönliche Sache", betont er. Es könne sein, dass dieses Logo den jungen Rennfahrer bis zu einem möglichen Start in der Formel 1 begleiten werde. Doch zuvor muss sich das Talent noch bewähren. „Der Automobilrennverband fordert 40 Platzierungspunkte in drei Jahren für die Formel-1-Super-Lizenz." Drei spannende Jahre – mit dem Ravenol-Logo auf dem Helm.

Ralf und Mick Schumacher

Ralf Schumacher ist 42 Jahre alt und ehemaliger Fahrer in der Formel 1 und in der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft DTM. Er startete zwischen 1997 und 2007 bei 180 Grand-Prix-Rennen in der Formel 1 und gewann sechs davon. Wie sein Bruder Michael begann Ralf Schumacher seine Motorsportkarriere als Kleinkind im Kart auf der Bahn, auf der sein Vater angestellt war.

Mick Schumacher ist der Sohn des deutschen Ex-Rennfahrers Michael Schumacher. Der 18-Jährige begann seine Motorsportkarriere 2008 unter dem Pseudonym Mick Betsch im Kartsport. Nach nationalen und internationalen Erfolgen wechselte er in den Formel-Sport und ist heute in der europäischen Formel-3-Meisterschaft aktiv. Aufgrund des bekannten Namens finden seine Aktivitäten ein breites Echo.

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