VersmoldMaterialmangel? Darum geht es am Marktplatz in Versmold gerade nicht weiter

In knapp sechs Wochen soll Teil eins der neuen ISEK-Baustelle fertig sein – derzeit schwer vorstellbar. Jetzt wird personell aufgestockt.

Tasja Klusmeyer

Dieser Teil vom Markplatz ist schon länger abgesperrt. Die Neugestaltung lässt auf sich warten. - © Tasja Klusmeyer, HK
Dieser Teil vom Markplatz ist schon länger abgesperrt. Die Neugestaltung lässt auf sich warten. © Tasja Klusmeyer, HK

Versmold. Anfang März legte der Bautrupp mitten in der Innenstadt los. Der Außenbereich an der Eisdiele war schnell gepflastert. Danach erweckte es bei Außenstehenden den Anschein, als ob man langsamer vorankomme als geplant. Seit längerem schon ist ein Teil des Marktplatzes abgesperrt – neue Steine sind dort bisher nicht verlegt worden. Zuletzt gingen Gerüchte um, das passende Material sei nicht pünktlich bestellt worden.

An der Berliner Straße gibt es nur eine schmale fußläufige Verbindung - ansonsten ist der Bereich momentan dicht. - © Tasja Klusmeyer, HK
An der Berliner Straße gibt es nur eine schmale fußläufige Verbindung - ansonsten ist der Bereich momentan dicht. (© Tasja Klusmeyer, HK)

Die Stadt teilt auf Nachfrage des Haller Kreisblattes dagegen mit: „Wir liegen im Zeitplan und alles geht voran, wie es in der Abstimmung mit der Baufirma im Vorfeld besprochen wurde." In dieser Woche wird die Schlagzahl erhöht. Am Donnerstag nimmt eine eigene Pflasterkolonne ihre Arbeit auf; sie soll die großen Flächen fertigen. Die andere Kolonne leiste weiterhin die erforderlichen Vorarbeiten. „Durch diese Arbeitsteilung wird eine sehr gute Ablaufsituation geschaffen und die Ausführungszeiten werden sehr gut eingehalten", heißt es aus dem Rathaus.

Wie zu Beginn der Baumaßnahme bekanntgegeben, ist Fertigstellung des ersten Abschnittes für Ende Mai terminiert. An diesem Zeitplan scheint man nach gut der Hälfte festzuhalten, zumindest gibt es keine anderslautende Information dazu. Mit der personellen Verstärkung dürfte demnächst der Marktplatz schneller Gestalt annehmen. Der Bereich rund um den Schweinebrunnen bleibt in seiner Form erhalten – drumherum und im Straßenraum der Berliner Straße wird das neue Pflaster verlegt.

1,1 Millionen Euro werden komplett vom Land finanziert

Anschließend geht es für drei Monate Richtung Mittelstraße weiter. Es folgt von September bis Anfang November Teil drei bis zum Ende der Tempo-10-Zone an der Wittensteiner Straße – dann sind die Arbeiten für dieses Jahr erledigt. Die Maßnahmen inklusive Planung kosten 1,1 Millionen Euro – zu 100 Prozent finanziert durch Landesmittel. Während der Bauphase sind die betroffenen Abschnitte voll für den Verkehr gesperrt. Für Fußgänger und Radfahrer (schiebend) werden Wege frei gehalten.

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