Versmold bekommt den Ausblick auf das Storchennest im Bruch zurück

Bis Ende der Woche soll die Sanierung des Turms abgeschlossen sein.

Marc Uthmann

Christoph Lührmann und Hussein Sajid von Holzbau Dübber aus Borgholzhausen geben dem kleinen Aussichtsturm den letzten Schliff für den Neustart - © Marc Uthmann
Christoph Lührmann und Hussein Sajid von Holzbau Dübber aus Borgholzhausen geben dem kleinen Aussichtsturm den letzten Schliff für den Neustart (© Marc Uthmann)

Versmold. Der Storch, der mittlerweile verlässlich auf seinem Nest im Naturschutzgebiet Versmolder Bruch thront, bekam am Montagmorgen Gesellschaft. Christoph Lührmann und Hussein Sajid vom Borgholzhausener Holzbauunternehmen Dübber rückten an, um dem kleinen Aussichtsturm ein neues Innenleben zu verpassen.

Wie mehrfach berichtet war der Turm in den vergangenen Monaten schwer beschädigt und schließlich vor etwa einem Jahr stillgelegt worden. Nach einer längeren Debatte darüber, wie man die beliebte Aussichtsplattform vandalismussicher wieder aufbauen könnte, begannen schließlich die Arbeiten unter der Regie des Kreises Gütersloh.

Zunächst wurde eine neue Holzverkleidung von außen angebracht, dann brachte ein Metallbaubetrieb die Treppe an und installierte den Gitterboden, auf dem die Besucher künftig stehen werden. Vorteil: Der Turm ist von außen wesentlich besser als bisher einsehbar. Zuvor war er von verschiedenen Gästen immer wieder als willkommenes Versteck genutzt worden – viele von ihnen ließen im Innern dann ihrer Zerstörungswut freien Lauf.

Nicht zuletzt deshalb waren Christoph Lührmann und Hussein Sajid am Montag damit beschäftigt, die Holzverkleidung von innen noch einmal zu verstärken, um den neuen Turm noch unverwüstlicher zu machen. „Geplant ist, dass wir mit den Arbeiten Ende dieser Woche fertig sind", berichtete Christoph Lührmann.

Damit wäre die Sanierung nach den Plänen des Kreises verlaufen, kosten soll die Maßnahme am Ende rund 13.000 Euro.

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