Versmold (HK/maut). Erst freuten sich die Versmolder über die frühe Sichtung des ersten Storches im Naturschutzgebiet Versmolder Bruch. Doch dann folgten die Sorgen: Denn plötzlich war Meister Adebar dem Wintereinbruch mit Sturm und Schneechaos ausgesetzt. War der Storch zu früh aus dem warmen Winterquartier zurückgekehrt? Würde er die Bibberkälte überstehen?
Bernhard Walter, Leiter der Biologischen Station Gütersloh/Bielefeld, konnte jetzt Entwarnung geben – schriftlich und per Fotobeweis. „Der Storch hat den Wintereinbruch offensichtlich gut überstanden. Ich habe ihn heute im Versmolder Bruch wieder gesehen", schrieb der Experte an die HK-Redaktion. Und schickte ein Foto des Frösche suchenden Langbeins in den Feuchtwiesen gleich mit. Ein paar Tage zuvor hatte Walter den Storch noch zwischen den Schneemassen fotografiert: „Da sah er doch recht verfroren aus." Doch nun lebt das Bruch wieder auf, sind auch die ersten drei Brachvögel und einige Kiebitze wieder eingetroffen.
Straßensperrung zum Schutz der Kröten
Die Stadt rüstet sich derweil für die Krötenzeit: „Bedingt durch die ansteigenden Temperaturen und die damit verbundene Amphibienwanderung wird die Rebhuhnstraße ab Montag, 22. Februar, nachts wieder gesperrt", teilt die Verwaltung mit. Bei feuchter Witterung und Temperaturen im Plusbereich machen sich neben zahlreichen Kröten auch Frösche und Molche auf den Weg zu ihren Laichgewässern
Das Durchfahrtsverbot gilt für alle motorisierten Verkehrsteilnehmer in der Zeit von 19 bis 7.30 Uhr.
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