68 Ecstasy-Pillen, LSD und Kokain: Polizei verhaftet Versmolder

Die Bundespolizei führt Kontrollen im Zug durch. Bei einem Versmolder und zwei Begleitern finden sie große Mengen verschiedener Substanzen. Das hat ein Nachspiel.

veröffentlicht

Ein Versmolder sowie zwei weitere Personen kamen in Dortmund in Polizeigewahrsam.  - © Symbolbild CC0 Pixabay
Ein Versmolder sowie zwei weitere Personen kamen in Dortmund in Polizeigewahrsam.  (© Symbolbild CC0 Pixabay)

Versmold/Dortmund (HK/tas). Die Liste der gefundenen Substanzen ist lang: 17 Plättchen LSD, mehrere Döschen und Verschlusstütchen mit Kokain, Speed, Marihuana und Crystal Meth sowie 68 Pillen Ecstasy. All das fanden Beamte der Bundespolizei am Wochenende bei einem Kontrollgang im Zug. Drei Personen wurden vorläufig festgenommen, darunter ein Versmolder.

Die Streife war laut Pressebericht der Bundespolizeiinspektion Sankt Augustin in der Nacht zu Sonntag, 12. Januar, im Regionalexpress 6 zwischen Hamm und Dortmund unterwegs. Dort wurden die Beamten bei ihrem Kontrollgang auf eine siebenköpfige Personengruppe aufmerksam. Bei zwei Männern (32 und 36 Jahre alt) und einer 35-jährigen Frau ergab sich der Verdacht auf den Besitz von Betäubungsmitteln. Dies bestätigte sich, als die Polizei bei dem 32-Jährigen Drogen fanden. Die drei Personen wurden nach der Ankunft in Dortmund mit zur Wache genommen.

Bei einer anschließenden Durchsuchung stießen die Beamte bei den Männern aus Versmold und Oelde sowie der Frau aus Rietberg gleich auf einen ganzen Drogenmix. Aufgrund des Fundes dieser „nicht unerheblichen Mengen" wurden die drei Personen festgenommen. Sie müssen sich nun wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten. Zuständigkeitshalber wurden sie in Polizeigewahrsam des Polizeipräsidiums Dortmund eingeliefert, heißt es im Bericht von Sonntag.

Copyright © Haller Kreisblatt 2020
Texte und Fotos vom Haller Kreisblatt sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.