Sperrung an der Münsterstraße in Versmold: Unfall mit drei Verletzten

Marc Uthmann

Nach einem Unfall in Versmold - © Marc Uthmann
Nach einem Unfall in Versmold (© Marc Uthmann)

Versmold. Ein Unfall auf der Kreuzung von Münsterstraße und Ströhnstraße hat im Versmolder Feierabendverkehr am Montag für Chaos gesorgt. Für die Beteiligten verlief der frontale Zusammenstoß von zwei Autos nach ersten Erkenntnissen glimpflich.

Gegen 15.30 Uhr war eine 43-jährige Versmolderin mit ihrem Renault Scenic auf der Ströhnstraße unterwegs. Mit an Bord: ihre zweijährige Tochter, ordnungsgemäß gesichert auf dem Beifahrersitz. Die Frau wollte nach links auf die Münsterstraße in Richtung Versmold abbiegen. Doch dabei übersah sie offenbar den VW-Passat eines 51-jährigen Bielefelders, der aus Versmold kommend auf der Münsterstraße in Richtung Peckeloh fuhr.

Passatfahrer will noch ausweichen

Der Passatfahrer versuchte noch auszuweichen, doch die beiden Fahrzeuge stießen nahezu frontal zusammen. Anschließend prallte der Bielefelder noch gegen einen Baum links von der Münsterstraße - beide Autos blieben mit Totalschaden mitten auf der Kreuzung stehen.

Obwohl die Kollision heftig war, trugen die Unfallbeteiligten nach ersten Erkenntnissen keine schlimmen Verletzungen davon. Das zweijährige Mädchen dürfte einen Schock erlitten haben, seine Mutter klagte über Rückenschmerzen. Ebenso wie der Passatfahrer, dem zudem die Beine weh taten. Alle drei Beteiligten wurden mit dem Rettungswagen nach Bielefeld  ins Krankenhaus gebracht, um die Verletzungen weiter abzuklären.

Kreuzung dicht - Verkehr staut sich

Durch die beiden Autos mit Totalschaden war die Kreuzung sofort dicht, schnell staute sich der einsetzende Feierabendverkehr auf der Bundesstraße. Der Verkehr aus Richtung Peckeloh wurde über die Greffener Straße abgeleitet, wer aus Versmold kam, musste wenden.

Einsatzkräfte des Löschzuges Versmold räumten die Unfallstelle auf und streuten Betriebsstoffe ab, die beiden Autos mussten abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf 35.000 Euro.

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