Internet in Hesselteich: Stadtwerke-Netz ist nun voll einsatzbereit

Hesselteich: Surfen, streamen und Internet-Telefonie sollen jetzt weitgehend möglich sein

Silke Derkum-Homburg

Symbolbild - © Pixabay.com
Symbolbild (© Pixabay.com)

Versmold-Hesselteich. Stadtwerke-Chef Jörg Kogelheide zieht eine positive Bilanz über den Start des früheren Servario-Netzes unter Flagge der Versmolder Stadtwerke. Die Zielvorgabe, dass das Netz ab 19. Januar im Regelbetrieb laufen solle, sei erreicht worden, sagt er auf Anfrage des Haller Kreisblatts.

Je nach Vertrag könnten die Kunden nun mit Geschwindigkeiten bis zu 25 Megabit (Mbit) pro Sekunde surfen. „Wir bieten nun einen stabilen und verlässlichen Netzbetrieb", sagt Kogelheide, der noch einmal betont, dass die Stadtwerke bei Übernahme des Servario-Netzes – „ein Netz, das niemand haben wollte" – vor der Aufgabe gestanden haben, innerhalb von vier Monaten einen völlig neuen Geschäftsbereich aufzubauen.

Bei einigen Kunden habe es zuletzt noch Probleme mit »Voice over IP« gegeben, der Telefonie übers Internet. Dafür hätten an den Routern gelegentlich noch Kennungen geändert werden müssen. Nun, da die früheren Servariokunden gut versorgt seien, können sich die Stadtwerke nach Neukunden umgucken. Dies seien vorrangig Nutzer, die im Bereich der vier Funkmasten wohnten, die man mit dem Servarionetz übernommen habe. Die Masten stehen an der Klaren Straße, an der Schnepfenstraße sowie am Raiffeisenweg in Versmold. Außerdem gebe es noch einen Mast in Herzebrock-Clarholz, wo die Versmolder Stadtwerke nun auch Netzkunden betreuen.

Eine direkte Sichtverbindung zum Funkmast ist nötig

Damit dürfte die Zeit ohne oder nur mit einem sehr schwachen Netz für den größten Teil der Hesselteicher und der Anwohner in den angrenzenden Außengebieten vorbei sein. Allen kann allerdings durch das Stadtwerke-Netz auch nicht geholfen werden. „Es muss eine Sichtverbindung zum Funkmast geben, sonst ist ein Empfang nicht möglich", sagt Kogelheide.

Weiterhin ohne guten Empfang sind zum Beispiel einige Anwohner an der Casumer Straße nahe der Grenze zu Borgholzhausen. Sie können von dem Stadtwerkenetz nicht profitieren, da ihre Häuser nach HK-Informationen etwa sechs Meter tiefer als der Hesselteicher Ortskern liegen und es so keine direkte Luftlinie mit dem Funkmast gibt.

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