Plötzlich brennt es im Schlafzimmer

Feuer in Peckeloh: Um 1.30 Uhr am Donnerstagmorgen rückt die Feuerwehr aus, um in der Hebbelstraße einen Brand zu bekämpfen. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt

Andreas Eickhoff

Brandort: Zu diesem Haus an der Hebbelstraße wurden die Rettungskräfte gerufen. - © Andreas Eickhoff
Brandort: Zu diesem Haus an der Hebbelstraße wurden die Rettungskräfte gerufen. (© Andreas Eickhoff)
Einsatz: Um kurz nach 1.30 Uhr war die Feuerwehr vor Ort. - © Andreas Eickhoff
Einsatz: Um kurz nach 1.30 Uhr war die Feuerwehr vor Ort. (© Andreas Eickhoff)

Versmold. Eine böse Überraschung erlebte ein Bewohner eines Reihenmittelhauses an der Hebbelstraße am frühen Donnerstagmorgen: Durch einen Brand in seinem Schlafzimmer wurde er gegen 1.40 Uhr überrascht. Nach vergeblichen Löschversuchen flüchtete er aus dem Haus vor den Flammen und stürzte.

Zeitdruck: Um schnell zum Brandherd zu gelangen, wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. - © Andreas Eickhoff
Zeitdruck: Um schnell zum Brandherd zu gelangen, wurde die Wohnungstür gewaltsam geöffnet. (© Andreas Eickhoff)

Kurz nachdem um 1.30 Uhr die Feuerwehr alarmiert worden war, rückten etwa drei Dutzend Kameraden der Löschzüge Hesselteich und Versmold in die Peckeloher Siedlung aus. Unter Leitung von Versmolds Löschzugführer Stefan Temme rüsteten sich vier Feuerwehrleute mit Atemschutzgeräten aus, zwei von ihnen konnten den Brand im Obergeschoss des Hauses schnell löschen. „Der Bewohner kam uns bei unserem Eintreffen schon entgegen", berichtete der Einsatzleiter. Offenbar war dieser im Bereich der Treppe gestürzt und hatte beim Verlassen des Hauses irrtümlich die Tür zugezogen. So mussten sich die Feuerwehrleute gewaltsam Zutritt verschaffen, um die Löschmaßnahmen einzuleiten.

Offenbar hatte es schon längere Zeit in dem Schlafzimmer gebrannt, denn aufgrund der starken Hitzeentwicklung waren die Fenster zerborsten und der Putz von der Decke gefallen. Die Flammen hatten auch schon auf einen Nebenraum übergegriffen. Der Verletzte wurde zunächst an der Einsatzstelle rettungsdienstlich behandelt und anschließend in ein Krankenhaus nach Osnabrück transportiert. Der Brand war zwar innerhalb weniger Minuten gelöscht, Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten aber etwas länger. So konnten etwa eine Stunde nach der Alarmierung die letzten Feuerwehrleute wieder einrücken. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf mehrere tausend Euro.

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