Das Programm für den Kinobus ist da

Der Versmolder Kinobus rollt in die nächste Saison und feiert dabei seine Volljährigkeit. Das erste Halbjahr bietet sechs ganz unterschiedliche Filme

Marion Bulla

Stellten das neue Kinobusprogramm vor: Bianca Rolf von der Stadtsparkasse (von links), Olaf Hülck vom Juz Westside und Dagmar Kölkebeck von der Stadt freuen sich auf viele kleine Cineasten. - © Marion Bulla
Stellten das neue Kinobusprogramm vor: Bianca Rolf von der Stadtsparkasse (von links), Olaf Hülck vom Juz Westside und Dagmar Kölkebeck von der Stadt freuen sich auf viele kleine Cineasten. (© Marion Bulla)

Versmold. Den Auftakt macht der kleine Drache »Tabaluga« am 16. Januar. Der grüne Held hat sich auf die Fahnen geschrieben, seine Heimat Grünland vor dem bösen Herrscher Arktos zu schützen. Auf seinem Weg dorthin lernt er Lilli kennen, und weil er sich ordentlich in die Eisprinzessin verguckt hat, lernt Tabaluga auch endlich, wie man Feuer spuckt. Die neue Fähigkeit hilft ihm sehr im Kampf gegen Arktos. Karten für dieses spannende Abenteuer gibt es ab sofort am Serviceschalter der Stadtsparkasse.

Auch im zweiten Film ist es ein Drache, der im Fokus steht. »Der kleine Drache Kokosnuss – Auf in den Dschungel« heißt der Kinospaß, der am 20. Februar gezeigt wird. Es geht um die Beziehung zwischen den Feuerdrachen und Fressdrachen. In einem Ferienlager auf den Dschungelinseln sollen sie sich näher kennenlernen. Weil aber Stachelschwein Mathilda auch mit dabei sein möchte, wird es kurzerhand mit an Bord geschmuggelt, was natürlich für reichlich Verwirrung sorgt.

Pferdefreunde sollten sich unbedingt den 20. März frei halten. Ostwind ist wieder da. »Aris Ankunft«, lautet der Titel. Auf Gut Kaltenbach gibt es Ärger. Es droht in falsche Hände zu geraten und auch Hengst Ostwind ist in Gefahr. Mit Hilfe der unangepassten Ari wollen die Freunde Mika und Fanny das Tier vor dem miesen Thordur Thorvaldson schützen.

Kinobus feiert Volljährigkeit

Ein Comic, den sicher viele Eltern kennen, läuft als animierter Film am 17. April: »Asterix und das Geheimnis des Zaubertranks«. Miraculix möchte in den Ruhestand gehen und so macht er sich gemeinsam mit Asterix und Obelix auf die Suche nach einem Druiden, dem er das geheime Rezept des berühmten Zaubertranks anvertrauen kann. Doch andere sind ebenso erpicht darauf, das kostbare Getränk in die Finger zu bekommen. Auch im Heimatdorf der Gallier geht es rund. Die Frauen müssen sich ganz alleine, dafür aber auf ihre ganz spezielle Weise, gegen römische Angreifer wehren.

Um jede Menge Wunder geht es am 15. Mai im Animationsfilm »Willkommen im Wunderpark«. Die junge June entdeckt einen spaßigen Vergnügungspark mitten im Wald, der allerdings nur dank ihrer Fantasie existiert. Um dem Park zu neuem Glanz zu verhelfen, holt die Protagonistin sich die Hilfe sprechender Tiere.

»Aladdin« sollte den meisten ein Begriff sein. Das Abenteuer um den kleinen Straßendieb und seine Wunderlampe läuft am 19. Juni und beschließt gleichzeitig das Programm des ersten Halbjahres.

Am 19. Dezember 2001 war die erste Fahrt für Kinder von sechs bis zwölf Jahren gestartet. In diesem Jahr feiert der Kinobus quasi seine Volljährigkeit. Insgesamt haben in den 18 Jahren knapp 10.000 junge Kinofans Platz genommen. 499 Kinder fuhren im vergangenen Jahr zu den spannenden Abenteuern der Leinwandhelden.

Tickets für Fahrt und Film sind immer am Mittwoch zwei Wochen vor dem Termin bei der Stadtsparkasse erhältlich. Begleitet werden die Kinder von Mitarbeitern des Jugendzentrums Westside und der Stadt. Das neue Programm liegt unter anderem im Bürgerbüro aus und wird zudem in den Grundschulen verteilt. Die Stadtsparkasse und das Reiseunternehmen Sieckendiek unterstützen das Angebot.

„Wir sind schon ein wenig stolz darauf, dass unser Projekt seit 18 Jahren auf Erfolgskurs ist. Damals war es auf Wunsch der Kinder entstanden, die sich ein Kino in ihrem Heimatort wünschten“, zeigt sich Dagmar Kölkebeck, die für die Auswahl der Filme verantwortlich zeichnet, ziemlich zufrieden mit der Resonanz. Zehn D-Mark hatte die Teilnahme im ersten Jahr gekostet. „Heute sind es sechs Euro, also nur unwesentlich mehr“, freut die Organisatorin sich über den stabilen Preis, den sie bis heute halten konnten.

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