Geschäfte in Versmold dürfen vier Mal sonntags öffnen

Der Haupt- und Finanzausschuss stimmt für eine neue Regelung, die nur für Innenstadtgeschäfte gilt

Silke Derkum-Homburg

Die Innenstadtgeschäfte dürfen an vier Sonntagen im Jahr öffnen. - © Tasja Klusmeyer, HK,HK
Die Innenstadtgeschäfte dürfen an vier Sonntagen im Jahr öffnen. (© Tasja Klusmeyer, HK,HK)

Versmold. In Versmold wird es auch weiterhin vier verkaufsoffene Sonntage im Jahr geben. Die Mitglieder des Haupt-, Finanz- und Wirtschaftsausschusses stimmten in ihrer jüngsten Sitzung geschlossen dafür, an den Sonntagen des Wochenendes des St.-Petri-Marktes, des Stadtfestivals, des Wurstträgermarktes und des Weihnachtsmarktes den Einzelhändlern eine Öffnung ihrer Geschäfte zu ermöglichen.

Notwendig ist dieser Beschluss, da in diesem Jahr das nordrhein-westfälische Ladenöffnungsgesetz geändert wurde. In diesem Zusammenhang müssen auch die Kommunen ihre Verordnungen dazu verändern. Kernpunkt des Gesetzes sei, dass die verkaufsoffenen Sonntage nicht im Mittelpunkt einer Veranstaltung stehen, sondern nur Beiwerk sein dürften, erläuterte Bürgermeister Michael Meyer-Hermann. Da es in letzter Zeit bereits Klagen von Gewerkschaften gegen Kommunen gegeben habe, wenn dieser Zusammenhang nicht gegeben war, sei es wichtig, mit einer Überarbeitung der Versmolder Verordnungen auch Rechtssicherheit zu schaffen.

In dieser Verordnung sei nun genau geregelt, in welchem Radius die Geschäfte geöffnet hätten, erläuterte Ordnungsamtsleiter Thomas Tappe. Dies hänge vor allem mit der Größe der Veranstaltung zusammen. Das bedeutet grundsätzlich, dass nicht alle Geschäfte in einer Stadt an einem verkaufsoffenen Sonntag öffnen dürfen, sondern nur die, die im oder direkt am Veranstaltungsbereich liegen.

Obwohl es die Möglichkeit von acht verkaufsoffenen Sonntagen gegeben hätte, habe man sich auf vier beschränkt, betonte Thomas Tappe.

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