Gewerbegebiet soll Millionen bringen

Verbandsversammlung: Am 14. November wird über den Haushalt beraten. Mit erfreulichen Zahlen. Die Entwicklung des Interkommunalen Gewerbegebietes Borgholzhausen-Versmold nimmt mit dem nahenden A 33-Lückenschluss immer mehr an Fahrt auf

Marc Uthmann

Wirtschaftlich zunehmend erfolgreich: Das Interkommunale Gewerbegebiet soll 2019 hohe Verkaufserlöse bringen.  - © Ulrich Fälker
Wirtschaftlich zunehmend erfolgreich: Das Interkommunale Gewerbegebiet soll 2019 hohe Verkaufserlöse bringen.  (© Ulrich Fälker)

Versmold /Borgholzhausen. Das lässt sich auch an Zahlen festmachen, die bald bei der Versammlung des zuständigen Zweckverbandes diskutiert werden. Die Kommunalpolitiker aus Pium und Versmold beraten und beschließen dann die Haushaltssatzung für das kommende Jahr 2019.

Während der Zweckverband für das aktuelle Jahr mit Einzahlungen von 137.000 Euro aus der Veräußerung von Grundstücken und der Ablöse für Erschließungskosten kalkuliert, sollen diese Zahlen 2019 deutlich ansteigen. Der Verkauf von Gewerbeflächen soll 2,5 Millionen Euro einbringen, was die Verantwortlichen wesentlich flüssiger machen würde: Die liquiden Mittel werden planmäßig um gut 1,1 Millionen Euro ansteigen. Für die folgenden Jahre kalkuliert der Verband mit 600.000 Euro (2020) und 800.000 Euro Einnahmen aus Grundstücksverkäufen.

2017 wurde ein Überschuss von rund 260.000 Euro erzielt

Das zusätzliche Geld soll 2019 zum einen investiert werden: 700.000 Euro sind für den Grunderwerb vorgesehen, der Zweckverband möchte für die Verhandlungen mit Eigentümern im Plangebiet Tauschflächen ankaufen. Zum anderen will der Verband kräftig Kredite tilgen: 660.000 Euro sollen in die Ablösung zweier Darlehen fließen, deren Zinsbindungsfrist ausläuft, hinzu kommen 93.000 Euro reguläre Tilgung. Damit würde der Schuldenstand des Zweckverbandes bis zum Jahresende 2019 auf 3,1 Millionen Euro sinken, Ende 2012 waren es noch 6,2 Millionen Euro. 50.000 Euro sind für das kommende Jahr als Planungskosten für einen dritten Bauabschnitt angesetzt – politisch ist eine Erweiterung des Gewerbegebietes von beiden Städten wie berichtet gewollt. Mit dem Geld könnten mögliche Standorte untersucht werden.

Die Verbandsversammlung wird in der Sitzung über den Jahresabschluss 2017 beraten. Es wurde ein Überschuss von gut 260.000 Euro erzielt. 200.000 Euro sollen, so schlägt es der Verbandsvorstand vor, in die allgemeine Rücklage überführt werden, je 30.000 Euro gehen als Erstattung an die Städte Versmold und Borgholzhausen.

Die Sitzung beginnt am Mittwoch, 14. November, um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Versmolder Rathauses.

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