Junge Union sammelt erfolgreich für Kitas

Geldsegen für die jüngsten Bürger

Max Backhaus

Spendenübergabe: Joel Johnson (Sechster von rechts) und Marianne Kampwerth (Vierte von rechts) übergeben den obligatorischen Scheck an Regina Kirchhoff, Kerstin Bierhake, Christine Mescher, Gudrun Berger, Jeanette Mittermeier, Susan Sommer, Monika Schlüter, Nicole Schabbehardt, Mona Hamann und Eva Kerschkowski. - © Foto: Max Backhaus
Spendenübergabe: Joel Johnson (Sechster von rechts) und Marianne Kampwerth (Vierte von rechts) übergeben den obligatorischen Scheck an Regina Kirchhoff, Kerstin Bierhake, Christine Mescher, Gudrun Berger, Jeanette Mittermeier, Susan Sommer, Monika Schlüter, Nicole Schabbehardt, Mona Hamann und Eva Kerschkowski. (© Foto: Max Backhaus)

Versmold. Die Versmolder zeigten sich Anfang des Jahres großzügig: Bei der Weihnachtsbaumsammelaktion derJungen Union kamen in diesem Jahr durch zahlreiche Spenden 9660 Euro zusammen. Das Geld wird direkt weitergegeben an die zehn Versmolder Kindertagesstätten. Und da fließt es nicht etwa in die üblichen Kosten oder wird auf die hohe Kante gelegt. Der Anteil von 966 Euro, der jeder Kita zusteht, ist meist schon für ein konkretes Projekt verplant. Das bringt den Vorteil mit sich, dass die Versmolder Bürger gleich sehen können, wo ihre Spende hingeht.

Die Kita Königsberger Straße plant etwa einen großen digitalen Bilderrahmen im Eingangsbereich aufzustellen, wie Kita-Leiterin Kerstin Bierhake erklärt: „Damit wird unsere Arbeit transparenter und anderssprachige Eltern können diese besser verstehen." Für sie sei es eine große Freude, „sich einmal im Jahr Wünsche zu erfüllen".

Die Kitas in Peckeloh und Loxten investieren ihren Anteil in die Sanierung der Außenspielgelände, die Kita Oesterweg dagegen wird ihr Inventar für die neue Einjährigengruppe aufstocken. Die neue DRK-Kita am Stadtpark finanziert mit dem Geld ein neues Schienensystem und in Bockhorst wird eine neue Fahrzeughütte benötigt.

Neben dem Blick in die Zukunft durfte ein Resümee der vergangenen Aktion nicht fehlen. Vor allem bei der Frage nach der passenden Zeit zum Einsammeln gab es im Nachgang Diskussionsbedarf. Letzten Endes sind sich jedoch alle Beteiligten einig, dass halb Neun zu früh ist, da die meisten Leute noch schlafen, gleichzeitig aber nicht zu spät losgegangen werden sollte, da mittags viele schon wieder außer Haus sind: „Vor neun und nach elf ist schlecht", bringt es Gudrun Berger auf den Punkt. Der Vorsitzende der Jungen Union Joel Johnson zieht ein durchweg positives Fazit: „Wenn auch nicht das Topergebnis aus dem vergangenen Jahr erreicht wurde, war es alles in allem eine sehr gelungene Aktion."

Die CDU-Stadtverbandsvorsitzende Marianne Kampwerth möchte das Engagement der einzelnen Kita-Vertreter nicht unbeachtet lassen: „Ihr wartet nicht nur aufs Geld, sondern übernehmt auch noch den schweren Job an der Tür." Schwer deswegen, weil es keine angenehme Aufgabe sei nach Geld zu fragen. Mit Blick auf die zukünftig nun möglichen Investitionen, ist dies wahrscheinlich zu verkraften.

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