Container soll Sanitärangebot am Vereinsheim in Loxten ergänzen

Uwe Pollmeier

Dienen als Obdachlosenunterkunft: Die von der Stadt gekauften Wohnwagen auf dem alten Loxtener Sportplatz. - © Uwe Pollmeier
Dienen als Obdachlosenunterkunft: Die von der Stadt gekauften Wohnwagen auf dem alten Loxtener Sportplatz. (© Uwe Pollmeier)

Versmold-Loxten. Seit dem Frühjahr 2015 wird das Vereinsheim am ehemaligen Sportplatz in Loxten als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Das nicht mehr genutzt Gebäude wurde innerhalb von nur drei Wochen reaktiviert, so dass dort sechs Flüchtlinge eine Unterkunft fanden.

Da es dort neben einem Aufenthaltsraum, zwei Schlafräumen und einer kleinen Küche lediglich Sammelduschen und eine Toilette gibt, soll dieses Defizit nun behoben werden.

„Die Stadt hat einen Sanitärcontainer, der derzeit noch vor dem Haus Kavenstroth steht", sagt Jennifer Oldach, Sprecherin der Stadt Versmold. Da er dort nicht mehr benötigt werde, habe man sich entschieden, ihn vor dem Sportlerheim aufzubauen. Dadurch könne dann auch eine Trennung der sanitären Anlagen für Männer und Frauen erfolgen.

Auffällig sind derzeit auch die fünf Wohnwagen, die auf dem angrenzenden Spielfeld parken. „Die Wohnwagen haben wir in Hochzeiten der Flüchtlingskrise als eine Art Notlösung gekauft", erklärt Oldach. Man habe den Bestand immer etwas erweiter, wenn sich ein günstiges Angebot ergeben hatte. Nun aber seien sie teilweise seit zwei Jahren ungenutzt. Aktuell nutze man sie daher ausschließlich für die Unterbringung von Obdachlosen.

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