Falsche Polizisten suchen Geld und Schmuck

Fieser Trick

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Firese Masche: Die Telefonbetrüger gaben sich als echte Polizisten aus. - © Foto: Gerhard Seybert - Fotolia
Firese Masche: Die Telefonbetrüger gaben sich als echte Polizisten aus. (© Foto: Gerhard Seybert - Fotolia)

Versmold. Was für eine dreiste Masche: Nach Angaben der Polizei wurden am Wochenende ein Versmolder und eine Versmolderin von falschen Polizisten angerufen. Die angeblichen Ordnungshüter erkundigten sich nach Wertgegenständen und Bargeld. Im Display der Angerufenen stand jeweils die Nummer (05423) 110. Die beiden Angerufenen wurden misstrauisch, machten keine Angaben und informierten die Polizei. Die Telefonate ereigneten sich am Samstagabend sowie am Sonntagmittag.

Nach Aussage der Gütersloher Polizei wurden die Anrufe mit einer manipulierten Anruferkennung durchgeführt. Denn obwohl die Telefonate nicht von den echten Beamten kamen, leuchtete im Display die Nummer 110 auf. Damit sollte der Eindruck erweckt werden, dass der Anruf von der Polizei kommt.

In der Regel versuchen die Betrüger dann mit Tricks, an Geld oder Wertgegenstände zu gelangen. Sie verlangen beispielsweise aus „Sicherheitsgründen“ die Herausgabe von Schmuck, um ihn vor angeblichen Einbrechern zu schützen. In anderen Fällen versprechen sie, von einem anstehenden Strafverfahren abzusehen, wenn eine größere Geldsumme gezahlt wird. Ein beliebter Trick ist auch das Eintreiben von angeblichen Geldstrafen.

Die Polizei warnt vor solchen Anrufen. Die Beamten fordern niemals Geld oder Schmuck per Telefon. Eventuelle Zahlungsaufforderungen werden immer per Post zugestellt. Auch die im Display angezeigte Nummer 110 wird nicht von der Polizei verwendet. Bei Anrufen dieser Art sollte das Gespräch sofort beendet und die echte Polizei unter 110 verständigt werden.

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