SteinhagenZu viele Störche: Experte fordert, Tiere nicht aktiv zu schützen

Eigentlich ist die Rückkehr des großen Vogels ein Grund zur Freude, allerdings nehmen die Populationen teilweise schon überhand. Die Biostation mahnt Familien, die ein Nest aufstellen wollen, sich zurückzuhalten.

Jonas Damme

Besonders bei der Fütterung der Jungen sind Störche auf ein ausreichendes Nahrungsangebot angewiesen. Sonst können Junge verhungern. - © CC0 Pixabay
Besonders bei der Fütterung der Jungen sind Störche auf ein ausreichendes Nahrungsangebot angewiesen. Sonst können Junge verhungern. © CC0 Pixabay

Steinhagen. „Es ist ein schmaler Grat als Naturschützer: Natürlich ist das eine tolle Art, aber der Naturschutz hat andere Probleme", sagt Bernhard Walter. Der Leiter der Biologischen Station, hat ein gespaltenes Verhältnis zu Störchen. Grundsätzlich freut sich der passionierte Ornithologe sehr, dass sich Meister Adebar seit knapp 20 Jahren wieder im Altkreis wohlfühlt. 2013 hatte sich erstmals wieder ein Brutpaar im Kreis niedergelassen. Trotzdem erkennt Walter die Probleme, die die wachsenden Populationen mittlerweile mit sich bringen.

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