SteinhagenUnternehmen Hagedorn will im Bereich Entsorgung expandieren

Thorsten Hage und Frank Röschard übernehmen die Geschäftsleitung zweier Wertstoffzentren. Gütersloh und Hannover im Focus.

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Neu aufgestellt: Frank Röschard (von links), Alfred Winkelmann, Thomas Hagedorn und Thorsten Hage. Foto: Hagedorn - © Hagedorn
Neu aufgestellt: Frank Röschard (von links), Alfred Winkelmann, Thomas Hagedorn und Thorsten Hage. Foto: Hagedorn (© Hagedorn)

Kreis Gütersloh/Hannover (HK). Die Hagedorn-Unternehmensgruppe will ihre „Expansion der Sparte Entsorgung weiter voranzutreiben". Dafür seien personelle Änderungen beschlossen worden. Gesetzliche Nachhaltigkeitsziele erforderten ein Umdenken in der Baubranche und sorgten für immer komplexere Anforderungen an die Abfallentsorgung.

Inhaber Thomas Hagedorn (50) aus Gütersloh plant in Steinhagen bekanntlich auf dem ehemaligen Gronemeyer & Banck-Gelände an der Waldbadstraße einen Gewerbepark. Unternehmergattin Barbara Hagedorn baut eine Reitanlage an der Brockhagener Straße in Holtkamp.

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Alfred Winkelmann, Leiter der Sparte Entsorgung und Stoffstrommanagement und zuständig für die Wertstoffzentren und die Spedition, hat die operative Geschäftsleitung an zwei Kollegen übergeben. Thorsten Hage übernimmt demnach die operative Geschäftsleitung des Gütersloher Wertstoffzentrums GmbH (GWG) und Frank Röschard die des Hannoveraner Wertstoffzentrums GmbH (HWG).

"Wir schließen eine Erweiterung unserer Entsorgungssparte nicht aus"

Thorsten Hage kam vor drei Jahren von einem Entsorgungsunternehmen zum GWG, war zunächst im Vertrieb und anschließend als kaufmännischer Leiter und Prokurist tätig. Auch Frank Röschard habe Erfahrungen in leitenden Funktionen gesammelt. 25 Jahre war er bei verschiedenen Entsorgungsbetrieben beschäftigt und im Ausland tätig. Das Hannoveraner Wertstoffzentrum, das im zweiten Quartal 2022 eröffne, werde Röschard als operativer Geschäftsführer aufbauen und leiten.

Mit der Eröffnung des HWG erhöhe die Hagedorn-Gruppe ihre Kapazitäten für eine fachgerechte Entsorgung künftig auch im Norden Deutschlands. Damit sieht sich die Gruppe aber nicht am Ziel: „Wir schließen eine Erweiterung unserer Entsorgungssparte um zusätzliche Standorte nicht aus. Denn unser Anspruch ist es, aus Abfällen möglichst viele Rohstoffe zu gewinnen und so die Basis für eine nachhaltigere Zukunft zu schaffen. Durch weitere Recyclingzentren können wir diesem Anspruch mehr und mehr gerecht werden", erläutert Spartenleiter Alfred Winkelmann die Entwicklung.

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