SteinhagenKommt bald Leben ins Brockhagener Geisterhaus?

Möglicherweise gibt es in Brockhagen längst eine geeignete Immobile.

Frank Jasper

Einst als Geisterhaus verschrien, jetzt als generationenübergreifendes Wohnprojekt im Gespräch. - © Frank Jasper
Einst als Geisterhaus verschrien, jetzt als generationenübergreifendes Wohnprojekt im Gespräch. © Frank Jasper

Steinhagen. Der SPD-Antrag, Möglichkeiten für ein generationenübergreifendes Wohnprojekt in Steinhagen zu sondieren, hat im Sozialausschuss die Zustimmung aller Fraktionen gefunden. „Wir nehmen den Antrag erfreut zur Kenntnis und unterstützen ihn nach Kräften", sagte Manfred Wulfmeier-Böhm von den Grünen.

„Das ist eine gute Idee, von der Alt und Jung profitieren, allerdings sind die Vergabeverfahren für die neuen Baugebiete in Amshausen und Brockhagen schon gelaufen", schloss Anette Laupichler von der CDU die Umsetzung eines derartigen Projektes an diesen Stellen aus.

Zuletzt wohnten Monteure im einstigen Wohn- und Praxisgebäude

Ihr Fraktionskollege Marius Döring brachte allerdings das einstige Wohn- und Praxisgebäude an der Ecke Harsewinkeler Straße/Riegestraße in Brockhagen als geeignetes Objekt ins Spiel. Nachdem das Haus über mehrere Jahre leer stand, hatte es eine Bietergemeinschaft 2018 im Rahmen einer Zwangsversteigerung erworben. Zuletzt waren hier Monteure untergebracht. Offenbar steht es inzwischen wieder leer.

„Das Haus wäre perfekt geeignet", meint Sozialamtsleiterin Birgit Pape, „da werden wir uns mal hinterklemmen". Um ein generationenübergreifendes Wohnen zu realisieren, brauche es zudem einen Verein oder eine Genossenschaft, in der interessierte Menschen zusammenfinden.

Lesen Sie auch: Das verbirgt sich hinter den Mauern des weißen Hauses an der Brockhagener Straße

Kommentare

Um Ihren Kommentar abzusenden, melden Sie sich bitte an.
Sollten Sie noch keinen Zugang besitzen, können Sie sich hier registrieren.

Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Nutzungsbedingungen für die Kommentarfunktion an.