SteinhagenGeduld gefragt: Bahnhofstraße in Steinhagen wird für Monate teilgesperrt

In Steinhagen droht in den nächsten Wochen ein Verkehrschaos: Noch bis Mitte Oktober wird der Bereich am Bahnhof zur Baustelle. Straßensperren sind unumgänglich. Abbiegespuren sollen entstehen.

Jonas Damme

Die Einmündung der Straße An der Jüpke muss gesperrt werden, gleichzeitig wird die Bahnhofstraße für mehrere Monate nur noch in nördlicher Richtung zu befahren sein. - © Jonas Damme
Die Einmündung der Straße An der Jüpke muss gesperrt werden, gleichzeitig wird die Bahnhofstraße für mehrere Monate nur noch in nördlicher Richtung zu befahren sein. © Jonas Damme

Steinhagen. Die Einmündung der Straße An der Jüpke in die Bahnhofstraße ist seit langem ein Problem. Mehrmals pro Stunde sorgen die Schranken am Bahnübergang auf dem Hauptverkehrsweg für lange Rückstaus in beide Richtungen.

Darunter leiden unnötigerweise auch Fahrer, die gar nicht über die Bahnschienen wollen – denn auch für sie ist die Weiterfahrt wegen der gestauten Kreuzung unmöglich. Daran ändern auch die insgesamt 16 Lichtzeichen, die STVO-gerecht den Haller Willem sichern, nichts.

„Die Situation ist unheimlich knubbelig", bestätigt Bauamtsleiter Stephan Walter. Zumindest für die Nutzer der Straße An der Jüpke soll sich die Lage nun deutlich verbessern. In dieser Woche sind die Arbeiten zur Erneuerung der Brücke über den Jückemühlenbach an der Straße An der Jüpke gestartet.

Straßen-Sperrungen sind unumgänglich

Weil die dafür sowieso gesperrt werden muss, wird im gleichen Zug der Einmündungsbereich in die Bahnhofstraße auf die doppelte Breite erweitert. Denn: Die Straße An der Jüpke soll zwei Abbiegespuren bekommen. So können Amshausener, die in Richtung Ortskern unterwegs sind, künftig auch nach rechts abbiegen, wenn Linksabbieger auf den Zug warten. Für die Brücken- und Straßenbauarbeiten soll die Straße voll gesperrt werden.

Des Weiteren muss für die Arbeiten im Einmündungsbereich der Fahrstreifen der Bahnhofstraße in Richtung Steinhagen einseitig gesperrt werden. „Dort liegen jede Menge Versorgungsleitungen, die jetzt umgelegt werden müssen", erklärt Andreas Puls, der sich im Rathaus um die Planung der Baustelle kümmert. Bereits vergangenes Jahr war mit Straßen.NRW gesprochen worden. Der Landesstraßenbetrieb hatte bei der Sanierung der Bahnhofstraße diesen Bereich ausgespart. „So muss nichts doppelt gemacht werden", erläutert Andreas Puls.

„Optimal wird die Kreuzung damit noch nicht"

Die Bahnhofstraße wird im betroffenen Abschnitt nur noch als Einbahnstraße in Richtung Haller Straße (L 756) befahrbar sein. Die Einbahnstraßenregelung auf der Bahnhofstraße wird jetzt eingerichtet und muss voraussichtlich bis zum Juli aufrechterhalten werden. Wer von der ehemaligen Bundesstraße kommt, muss spätestens über die Waldbadstraße ausweichen. Außerdem wird eine weiträumige Umleitung über die Bielefelder Straße und die Liebigstraße ausgeschildert. Für Fußgänger wird auf Höhe der Waldbadstraße eine zusätzliche Fußgängerampel zur Querung der Bahnhofstraße für die Bauzeit eingerichtet. Die Arbeiten für beide Maßnahmen sollen bis Mitte Oktober abgeschlossen sein.

Der Bereich um den Bahnübergang bleibt trotzdem ein Problem. „Optimal wird die Kreuzung damit noch nicht", findet auch Stephan Walter. Besonders wenn durch das Hörmann-Werk viel Verkehr auf die Straßen kommt, wird es eng. Als einen ersten Schritt hatte man schon vor Jahren die bahnhofseitige Einmündung abgebunden. In den kommenden Jahren soll an der Straße An der Jüpke außerdem ein Radweg entstehen. Der soll allerdings auf der Nordseite der Bahnschienen, entlang des Hörmann-Geländes, verlaufen.

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