Noch eine Baustelle mehr: Steinhagener Busbahnhof wird zur Mobilstation

Montag beginnt die Umgestaltung zur Mobilstation. Busse halten dann an Ersatzhaltestellen. Zum Konzept gehört auch eine Kiss-and-Ride-Zone.

Frank Jasper

Der Busbahnhof wird von kommenden Woche an umgestaltet. Die Busse halten darum an der Straße Am Pulverbach. - © Jonas Damme
Der Busbahnhof wird von kommenden Woche an umgestaltet. Die Busse halten darum an der Straße Am Pulverbach. (© Jonas Damme)

Steinhagen. Im Bereich des zentralen Omnibus-Bahnhofs (ZOB) am Rathaus werden in den nächsten Wochen Straßenbauarbeiten zur Umgestaltung des ZOB zur Mobilstation durchgeführt. Im Abschnitt zwischen der Straße Am Pulverbach und der Pestalozzistraße werden die Haltestellen und Fahrbahnen komplett erneuert. Die Arbeiten sollen am Montag beginnen und bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Die Haltestellen im Bereich des ZOB werden für die Bauzeit an die Straße Am Pulverbach verlegt.

Durch die Einteilung der Maßnahme in mehrere Bauabschnitte wird gewährleistet, dass die Wohnsiedlung und die Grundschule Steinhagen für die Anlieger während der Baumaßnahme durchgehend erreichbar sein werden.

Die Kosten belaufen sich auf 920.000 Euro

Zum barrierefreien Konzept gehören vier Bushaltestellen, sechs Stellplätze, davon zwei mit Elektroladesäulen. Im Verlauf der Pestalozzistraße sind weitere Parkplätze vorgesehen. Für Fahrräder gibt es künftig 42 Abstellmöglichkeiten. Außerdem wird eine sogenannte Kiss-and-Ride-Zone eingerichtet, in der das kurze Halten von Autos möglich sein wird. Hier können künftig auch Eltern ihre Kinder aussteigen lassen, die die angrenzende Grundschule Steinhagen besuchen. In der Folge sollen zu Schulstart und -ende weniger Elterntaxis die Pestalozzistraße verstopfen.

Die Kosten für die Umgestaltung des Busbahnhofs belaufen sich auf rund 920.000 Euro. Den Großteil der Kosten übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen.

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