SteinhagenLeser appelliert an Mountainbiker: Mehr Naturschutz nach Bränden im Teuto

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Den Mountainbikern war die Berichterstattung über die Brände im Teuto sauer aufgestoßen. Foto: Pixabay - © Pixabay
Den Mountainbikern war die Berichterstattung über die Brände im Teuto sauer aufgestoßen. Foto: Pixabay © Pixabay

Steinhagen. Zu unserer Berichterstattung über die Reaktion der Mountainbiker-Szene im Nachgang der Brände im Teutoburger Wald erreichte uns ein Leserbrief von Stefan Hoppenstedt aus Borgholzhausen (Leserbriefe geben nicht die Meinung der Redaktion wieder. Wir behalten uns vor, Zuschriften zu kürzen):

„In dem Bericht vom 26. Mai 2020 distanzieren sich die Mountainbiker von Aussagen, die sie in Zusammenhang mit den Brandstiftungen im Teutoburger Wald bringen. Ich habe in keinem Bericht eine Schuldzuweisung dieser Art wahrgenommen. Aber es scheint ja schlechtes Gewissen vorhanden zu sein, dass man sich derart deutlich davon distanzieren muss.

Sie bekennen sich aber auch ausdrücklich zur Natursportart, die sich dem Schutz und der Pflege der Natur verpflichtet. Warum setzen sie sich dann nicht endlich öffentlich dafür ein, dass die vielen wild und mitten durch die Natur angelegten Pfade und Strecken nicht zu benutzen sind. Warum wird nicht öffentlich darauf hingewiesen, dass nur echte Wege und speziell angelegte Strecken für ihren Sport zu nutzen sind?

Die Natur wird es danken

Gerade in unserer Umgebung, wo viele Menschen Ruhe und Erholung im Wald suchen. Und auch die Natur hat ein Recht darauf, dass in den Beständen Ruhe und Rückzugsraum für Tiere und Insekten bleibt. Das ist bei der augenblicklichen Situation im Wald mit Trockenschäden und Borkenkäfer schon schwierig genug!

Wenn sich alle Besucher im Wald an diese Regeln halten und Rücksicht üben, wird sich das auch auf den Ruf der Mountainbiker positiv auswirken. Und die Natur wird es danken!"

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