„Katastrophentrasse": Stellvertretender Bürgermeister kritisiert Minister-Rede zur A33

Autobahnen ziehen den Verkehr aus den Ortschaften? Hier irrt der Minister, schreibt Udo Bolte. In Steinhagen sei genau das Gegenteil der Fall.

HK

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (rechts) neben Staatssekretär Enak Ferlemann während seiner Rede zur A33-Freigabe. - © Frank Jasper
NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (rechts) neben Staatssekretär Enak Ferlemann während seiner Rede zur A33-Freigabe. (© Frank Jasper)

Steinhagen/Borgholzhausen. Auf die Rede von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst zur Autobahnfreigabe erreichte die HK-Redaktion eine Entgegnung von Udo Bolte (stellvertretender Bürgermeister in Steinhagen):

Was sollen die Menschen in Steinhagen von der Aussage des NRW-Verkehrsministers Wüst halten, „mit der Trasse gelinge es, Verkehr aus den Orten herauszuhalten"? Ist es Ignoranz oder Unkenntnis der Situation in Steinhagen, in dessen Ortsmitte der Verkehr hineingeführt wird? Dies sowohl durch die A 33, als auch den Autobahnzubringer Bielefelder Straße.
Das Mindestzugeständnis des Ministers für diese – aus Steinhagener Sicht – „Katastrophentrasse", müssten auf dem Steinhagener Streckenabschnitt Tempo 100 sein, und außerdem Schutzmaßnahmen für die Anwohner der Bielefelder-, Woerdener- und Brockhagener Straße.

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