Der Beweis: Tanzen macht gute Laune - auch bei Gluthitze

Die »Werkshow« der Tanzschule Tina Dröge lockte am Sonntag 600 Gäste in die Aula des Schulzentrums. Die kleinen und großen Tänzer überzeugten mit Talent und tollen Kostümen.

Birgit Nolte

Rhythmisch: Beim Auftritt der »Cubano«-Gruppe wurde es bunt und temperamentvoll. - © Birgit Nolte
Rhythmisch: Beim Auftritt der »Cubano«-Gruppe wurde es bunt und temperamentvoll. (© Birgit Nolte)

Steinhagen. Zwei große Ventilatoren pusten am Bühnenrand um die Wette. Hilft alles nichts. In der Schulzentrumsaula herrschen am Sonntagnachmittag tropische Temperaturen. 600 Zuschauer schwitzen vor sich hin. Den allerwenigsten macht das etwas aus. Sie sind gekommen, um ihre Kinder, Enkelkinder, Nichten, Neffen und Geschwister auf der Bühne zu erleben. Die Werkschau ist aber auch für alle ein besonderes Erlebnis, die nicht in persönlicher Verbindung zu einem oder mehreren der Akteure stehen, sondern einfach nur Freude am Tanzen haben. Und anderen dabei zuzusehen.

Gleich 29 verschiedene Gruppen aus der Tanzschule Tina Dröge präsentierten sich in der Schulzentrumsaula. Die Kleinsten – die Jüngsten waren vier Jahre alt – stellten genauso ihr Talent unter Beweis wie die Erwachsenen. Hier reichte das Alter bis zum 70. Geburtstag. Der Beweis, dass der Spaß an der Bewegung ganz lange anhält.

Es war ein Fest für die Augen

Wieder einmal war die »Werkshow« auch wegen der aufwendigen Kostüme ein Fest für die Augen. Beim »Mäusealarm«, einstudiert von Trainerin Carlotta Koppmann, trugen die kleinen Tänzerinnen putzige Micky-Maus-Ohren auf dem Kopf.

Entzückend auch die Kostüme der »Glücksengelchen«, die in weißem Tüll und mit fließenden Bewegungen überzeugten. Aber auch die Trainerinnen selbst schlüpften in diverse Verkleidungen. Zu »Chim chim cheree« aus dem Disney-Musical »Mary Poppins« wirbelte Trainerin Tina Dröge in einem gouvernantenhaften Outfit inklusive Schirm über die Bühne.

Werkshow Tina Dröge

Je älter die Kinder, desto cooler natürlich die Outfits. Hip-Hop stammt schließlich aus den Straßen afroamerikanischer Ghettos in den USA – da passen dann lässige Caps deutlich besser als Tutus oder auch die hübschen Röckchen, Blüschen und Pferdeschwänzchen der tollen »Sekretärinnen« beim Schreibmaschinensong »The Typewriter« von Leroy Anderson aus dem Jahr 1950, den US-Komödiant Jerry Lewis in seinem Film »Der Ladenhüter« bekannt gemacht hat.

Es war ein aufregender Genremix, den Tina Dröge und ihr Trainerteam aus Cornelia Schütze, Carlotta Koppmann, Laura Ann Bate, Priscila Scabone, Luiza Rosendahl, Ibrahim El Beltagy und Lukas Lippold präsentierten. Die Bandbreite reichte vom kubanischen Feuer über fröhlichen Pop bis hin zum anmutigen Walzer.

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