Alkoholisiert am Steuer: Auto kracht in die Leitplanke

Ein Steinhagener verursachte am späten Sonntagabend einen schweren Unfall auf der A 2. Eigentlich hätte der Mann überhaupt nicht fahren dürfen

Andreas Eickhoff

Ende einer verbotenen Fahrt: Der Steinhagener verlor die Kontrolle über seinen Wagen. - © Andreas Eickhoff
Ende einer verbotenen Fahrt: Der Steinhagener verlor die Kontrolle über seinen Wagen. (© Andreas Eickhoff)

Steinhagen/Gütersloh. Verantwortungslos war am späten Sonntagabend ein 43-Jähriger Steinhagener. Er war offenbar vom Angeln auf dem Rückweg auf der A 2 in Fahrtrichtung Bielefeld unterwegs, als es gegen 23.25 Uhr etwa einen Kilometer vor der Abfahrt zur Verler Straße zu einem schweren Unfall kam.

Der Mann war nach Angaben der Autobahnpolizei Bielefeld alkoholisiert Auto gefahren. Einen Führerschein konnten die Beamten allerdings nicht sicherstellen. Der Mann hatte ihn bereits abgeben müssen. Der Steinhagener wurde bei dem Unfall leicht verletzt, an seinem Opel Astra Caravan entstand Totalschaden.

Wie die Beamen an der Unfallstelle mitteilten, war der 43-Jährige auf der mittleren der drei Fahrspuren in Richtung Bielefeld unterwegs. Nach eigenen Angaben sei dann ein Lkw vom rechten auf den mittleren Fahrstreifen gewechselt. Er habe sich erschrocken und sei nach links ausgewichen. Der Kombi prallte in die Mittelleitplanke, drehte sich um die eigene Achse und prallte noch einmal in die Leitplanke, ehe er quer zur Fahrbahn liegen blieb. Andere Verkehrsteilnehmer konnten glücklicherweise rechtzeitig bremsen, so dass es zu keinem weiteren Unfall kam. Die Aussage des Steinhageners zum Unfallhergang konnte aber keiner der nachfolgenden Autofahrer bestätigen.

Der 43-Jährige wurde zunächst an der Unfallstelle von der Besatzung eines Rettungswagens aus Gütersloh behandelt und später ins Krankenhaus gebracht. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Zur Absicherung der Unfallstelle war auch der Löschzug Spexard alarmiert worden, die Helfer säuberten außerdem die verschmutzte Fahrbahn. Die drei Hauptfahrstreifen wurden während der Unfallaufnahme von der Polizei gesperrt, die Verkehrsteilnehmer konnten über den Standstreifen die Unfallstelle passieren.

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