Steinhagener Waldbad erwacht aus dem Winterschlaf

Sonja Faulhaber

Publikumsmagnet: Das Waldbad lockte im vergangenen Sommer 31.000 Besucher an. In den vergangenen Monaten wurde alles für die neue Saison in Schuss gebracht. - © Oliver Budde
Publikumsmagnet: Das Waldbad lockte im vergangenen Sommer 31.000 Besucher an. In den vergangenen Monaten wurde alles für die neue Saison in Schuss gebracht. (© Oliver Budde)

Steinhagen. Die Vorbereitungen auf die bevorstehende Sommersaison laufen im Waldbad aktuell auf Hochtouren. Immerhin soll das Naturschwimmbad ab diesem Mittwoch betriebsbereit sein. Und auch wenn nicht gleich die ersten Schwimmer kommen, so dürften doch am Wochenende mit erwarteten 23 Grad Lufttemperatur die ersten Wasserratten unterwegs sein, die unter freiem Himmel ihre Bahnen ziehen wollen.

Die Öffnungszeiten sind wie in den Vorjahren montags bis freitags von 13 bis 19 Uhr sowie an Samstagen, Sonntagen und an Feiertagen von 10 bis 19 Uhr. Auch die Preise bleiben unverändert. Stromkunden der Gemeindewerke können sich ab sofort wieder Freikarten im Hallenbad abholen und das Waldbad werktags kostenfrei nutzen. Schwimmmeister Ralf Aldenhoff hofft selbstverständlich auf eine ähnlich sonnige und erfolgreiche Saison wie im Vorjahr. Da trieb der lange und heiße Sommer mehr als 31.000 Besucher in das Waldbad. In der Spitze befanden sich knapp 1.500 Menschen gleichzeitig im Bad. „Das war schon außergewöhnlich gut. Aber auf das Wetter haben wir selbstverständlich keinen Einfluss. Der Betrieb eines Naturbades ist und bleibt ein Schönwettergeschäft", erklärt Ralf Aldenhoff.

Seit drei Wochen füllt der Pulverbach die Becken mit Frischwasser

Worauf er allerdings Einfluss hat, ist der Zustand des Bades. Genau deshalb sind Aldenhoff und sein Team seit ein paar Wochen fast täglich vor Ort anzutreffen, um das Naturbad aus seinem Winterschlaf zu wecken.

Verstärkt von Schülern und Studenten wurden bereits die Grünflächen hergerichtet, der Sandstrand gesäubert, die Farbe an den Betonwänden erneuert sowie der Untergrund in den Becken bearbeitet. Vor drei Wochen konnten zudem die Schieber geöffnet werden, so dass das Wasser aus dem Pulverbach langsam die Becken fluten konnte. Ausreichend Wasser ist inzwischen eingelaufen, nur die Temperatur darf noch etwas steigen. „Das geht bei uns von ganz alleine und ohne Technik. Wir brauchen einfach nur noch den einen oder anderen Sonnentag", erklärt Ralf Aldenhoff.

Immer wenn das Thermometer künftig die 20-Grad-Marke überschreitet, steht dass Waldbad zum Schwimmen, Planschen und Sonnen zur Verfügung.

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