Klare Ansage von Steinhagens Voltigierpro: Es geht um die Titelverteidigung von Jannis Drewell

Jonas Damme

Auf nach Saumur: Mit Qualimero tritt Jannis Drewell beim Weltcup-Finale in Frankreich an. - © Jonas Damme
Auf nach Saumur: Mit Qualimero tritt Jannis Drewell beim Weltcup-Finale in Frankreich an. (© Jonas Damme)

Steinhagen. Am kommenden Wochenende wird es ernst bei Jannis Drewell: Im französischen Saumuss muss der Voltigierer vom PSV Steinhagen-Brockhagen-Hollen seinen Weltcup-Titel verteidigen. „Und das haben wird auch vor: Wir wollen den Titel verteidigen!", gibt sich Drewell vorab im HK-Gespräch optimistisch.

Als Vorjahressieger musste der 27-Jährige nur an einem Turnier teilnehmen, um sich automatisch zu qualifizieren. „Deswegen hatte ich mehr Regenerationszeit und eine gute Vorbereitung", erklärt der Profi-Voltigierer.

Am Dienstagnachmittag fährt er mit seinem Pferd Qualimero und Mutter, Trainerin und Longiererin Simone nach Westfrankreich. Donnerstag findet der Veterinärcheck statt, Freitag die erste Prüfung. „Am Samstag ist dann die erste entscheidende Prüfung und am Sonntag das Finale", so Drewell.

Einen weiteren kleinen Vorteil sieht der Voltigierer darin, dass er ausreichend Zeit hatte, seine neue Kür zu trainieren, die er beim Weltcup erstmals zeigen wird. „Das bringt vielleicht noch einen kleinen Überraschungseffekt. Aber einfach wird es sicherlich nicht." Wie die neue Kür aussieht, will er natürlich noch nicht verraten. „Aber sie ist wieder durch einen Film inspiriert, eine wahre Geschichte, die mich sehr fasziniert hat. Auch da geht es um Sport", gibt der 27-Jährige kleine Hinweise. Und das Wichtigste: „Es bietet viel Stoff für eine lustige Kür und ein interessantes Kostüm." Zuletzt war Drewell als Sherlock Holmes und »Der mit dem Wolf tanzt« angetreten.

Besonders spannend wird das große Turnier auch für Drewells Hengst Qualimero. „Es ist sein bisher größtes Turnier, dass kann man ganz klar so sagen." Bekanntlich hatte Drewell Anfang 2018 einen Vertreter für den in die Jahre gekommenen Diabolus gesucht. Obwohl Qualimero – genannt Bubi – bereits zehn Jahre alt ist, hat er wenig Voltigiererfahrung. „Aber er hat sich in den vergangenen zwei Jahren sehr gut entwickelt", so Drewell. „Wenige Pferde schaffen es so schnell so weit."

Bereits zwei Wochen nach dem Weltcup startet das reguläre Championat.

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