Erneut Unfall an Liebigstraße: Gemeinde fordert Ampel

Bürgermeister Klaus Besser mahnt die Kreuzung nahe der Autobahnauffahrt als sehr gefährlich an. Die zuständigen Behörden bewegen sich noch nicht

Jonas Damme

Gefährlich? Der Bürgermeister fordert eine Ampel für die Kreuzung Bielefelder Straße/Liebigstraße/Borsigstraße. - © Frank Jasper
Gefährlich? Der Bürgermeister fordert eine Ampel für die Kreuzung Bielefelder Straße/Liebigstraße/Borsigstraße. (© Frank Jasper)

Steinhagen. Erneut ist es an der Kreuzung Liebigstraße/Bielefelder Straße zu einem Unfall gekommen. Schon am 7. Januar, dem ersten Schultag nach den Weihnachtsferien, ist eine Schülerin auf dem Radweg angefahren und erheblich verletzt worden. Durch den erneuten Unfall sieht sich Bürgermeister Klaus Besser in seiner Forderung einer Vollbeampelung der viel befahrenen Kreuzung bestätigt.

Auf der Kreuzung war es schon einige Male zu Unfällen – zum Teil mit Personenschäden – gekommen. Es könne nicht sein, dass es nahezu monatlich zu Unfällen, zum Teil auch mit Personenschäden, komme und die verantwortlichen Behörden trotzdem nicht handelten, hatte Besser den Kreis Gütersloh und Straßen.NRW in dieser Sache bereits mit deutlichen Worten kritisiert. Bei der Kreuzung handele es sich um einen kreisweiten Unfallschwerpunkt. Außerdem führt ein viel benutzter Schulweg über die Kreuzung.

Seit Inbetriebnahme des Steinhagener Autobahnabschnitts im vergangenen Jahr und damit der Anschlussstelle Bielefelder Straße hat sich die Verkehrssituation weiter verschärft. Bisher haben Kreis und Straßen.NRW der vehementen Forderung noch nicht zugestimmt, stattdessen beobachte man die Situation vorerst. Am Donnerstag, 14. Februar, will der Ordnungs- und Umweltausschuss das Thema erneut auf die Tagesordnung nehmen.

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