Ärztehaus am Marktplatz soll ein Café bekommen

Jonas Damme

Am Markt: Das Ärztehaus ist fast komplett vermietet. Ins Erdgeschoss soll ein Café einziehen. - © Architekt Nitschke
Am Markt: Das Ärztehaus ist fast komplett vermietet. Ins Erdgeschoss soll ein Café einziehen. (© Architekt Nitschke)

Steinhagen . Ein Café ist die neueste Idee für das am Marktplatz entstehende Ärztehaus. Geht es nach den Planern um die Apothekerfamilie Heitland, könnten im unteren der beiden Gebäude ab dem kommenden Frühjahr Gebäck und heiße Getränke angeboten werden. „Wir sind im Gespräch mit einer Frau, die großes Interesse bekundet", erklärt Architekt Hendrik Nitschke, der den Bau begleitet. Eine Existenzgründung einer Gastronomin aus der Umgebung sei wahrscheinlich, allerdings gebe es mehrere Interessenten, auch aus Steinhagen. Das Café würde schräg gegenüber dem Eiscafé Bellagio liegen.

Auch die übrigen Einheiten der beiden Gebäude sind mittlerweile fast vollständig vergeben. Neben der großen Hausarztpraxis von Dr. Susanne Wiese und Dr. Arno Schäfer, den Nachfolgern von Dr. Knabe, soll ins obere Haus die Physiotherapiepraxis Neumann, die gegenwärtig noch bei der Fitness-Factory an der Queller Straße logiert, einziehen. „Am Markt wird er sich erheblich vergrößern", so Nitschke.

Im zweiten Gebäude soll neben dem Café eine urologische Gemeinschaftspraxis ihre Arbeit aufnehmen. Außerdem wird das Sanitätshaus Graf, das bisher an der Bundesstraße 68 in Halle saß, künftig am Steinhagener Marktplatz Rehatechnik, Bandagen und mehr anbieten. In den Obergeschossen beider Häuser werden außerdem 15 altengerechte Wohnungen entstehen, die ebenfalls fast vollständig vergeben sind.

Wann genau die Praxen und das Café ihre Pforten öffnen, hängt nicht zuletzt vom möglichen Baubeginn ab. Die Baugrube ist – wie sich viele Steinhagener täglich überzeugen können – bereits ausgehoben. „Jetzt warten wir auf die Prüfstatik", erklärt der Bielefelder Architekt Nitschke. Die ist für die noch ausstehende Baugenehmigung vom Kreis nötig. Wenn die dann beantragt ist und steht, wird mit dem Bau des Parkhauses begonnen, möglichst noch im Sommer. 31 Plätze soll es bieten.

„Das Parkhaus wird uns am längsten aufhalten", prognostiziert Hendrik Nitschke. „Wir haben hier einen extrem hohen Grundwasserstand. Das verursacht einen enormen statischen Aufwand macht es sehr schwierig." Je nachdem wie kalt und feucht der Winter ausfällt, könnte im Frühjahr die Schlüsselübergabe stattfinden. Zuvor war noch Ende 2017 angepeilt gewesen, das Ziel wird sich aber wohl nicht halten lassen, auch das Frühjahr sei noch „sehr ambitioniert."

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