SteinhagenHoltkämper Dressurtage laufen noch bis Sonntag

Jonas Damme

Gleich zwei Mal gut unterwegs: Jannik Theele vom Pferdesportverein Steinhagen-Brockhagen-Hollen sprang mit Rob in der A**-Prüfung fehlerfrei auf den ersten Platz. Mit Calgary (Foto) erreichte er außerdem den neunten. - © Frank Jasper
Gleich zwei Mal gut unterwegs: Jannik Theele vom Pferdesportverein Steinhagen-Brockhagen-Hollen sprang mit Rob in der A**-Prüfung fehlerfrei auf den ersten Platz. Mit Calgary (Foto) erreichte er außerdem den neunten. © Frank Jasper

Steinhagen/Bielefeld. Das erste Springen des »Jumping Days« der Holtkämper Dressurtage beendete Jannik Theele mit einem Paukenschlag. Auf seinem Pferd Rob aus dem Stall von Tim Rieskamp-Goedeking erkämpfte der junge Reiter vom Steinhagener PSV den ersten Platz. Der Klasse-A**-Prüfung folgten am Donnerstag noch ganze fünf Springen.

„Den Jumping Day veranstalten wir in diesem Jahr zum ersten Mal", erklärte Turnier-Pressesprecher Alexander Feja. „Wir bieten Springen bis zu einer S*-Prüfung an." Ausschlaggebend für die Neuerung sei einerseits die große Nachfrage bei den lokalen Reitern gewesen, die sich mehr Springprüfungen im Programm wünschten, andererseits aber auch die Tatsache, dass Springreiten bekanntlich besonders attraktiv für das Publikum sei.

Zufrieden: Turnierleiter Hans-Ullrich Hollmann-Raabe gratuliert Katrin Zink auf Dajaniera zum zweiten Platz in der L-Dressur 2*. - © Frank Jasper
Zufrieden: Turnierleiter Hans-Ullrich Hollmann-Raabe gratuliert Katrin Zink auf Dajaniera zum zweiten Platz in der L-Dressur 2*. (© Frank Jasper)

In der Frage, ob das Experiment im kommenden Jahr weitergeführt wird, wollte sich Turnierveranstalter Hans-Ullrich Hollmann-Raabe noch nicht festlegen lassen. Zusätzlich zu den Springen fanden gestern vier Dressurprüfungen statt. Dabei machte unter anderem die Steinhagenerin Katrin Zink auf Dajaniera eine gute Figur. Sie beendete die L**-Dressur mit dem zweiten Platz.

Insgesamt sind für die 32 Prüfungen der Reitertage 1250 Nennungen eingegangen. Unter den Startern aus 18 Nationen sind auch Reiter aus Russland und Südafrika. Auch die drei Finalistinnen des höchstdotierten deutschen Dressurturniers, dem Hamburger Derby – Bianca Kasselmann, Emile Faurie und Tatiana Kosterina – werden in diesem Jahr ihre Pferde satteln. Damit ist das bedeutendste Dressurturnier zwischen Ems und Weser wieder ein Fest für den internationalen Dressurprofi wie auch für den anspruchsvollen Amateur. Auf dem Programm stehen Dressurprüfungen auf Anfängerniveau bis hin zur hohen Kunst der Grand-Prix-Aufgaben. Das Turnier läuft noch bis Sonntagabend. Der Eintritt ist frei.

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