Linienbus kollidiert mit Auto - ein Schwerverletzter

Andreas Eickhoff

Ein Mensch wurde bei dem Unfall auf der B 68 schwer verletzt, zwei weitere leicht. - © Andreas Eickhoff
Ein Mensch wurde bei dem Unfall auf der B 68 schwer verletzt, zwei weitere leicht. (© Andreas Eickhoff)

Steinhagen. Bei einem schweren Auffahrunfall mit einem Linienbus am frühen Montagmorgen gegen 6.30 Uhr auf der Haller Straße sind drei Menschen verletzt worden, einer von ihnen schwer. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei, so Halles Wachleiter Jan Bobe, fuhr der Linienbus auf der Bundesstraße auf einen Seat Leon auf, dessen Fahrer, ein 59-jähriger Steinhagener, in Höhe der Westfalentankstelle links abbiegen wollte.

Beide Fahrzeuge waren zunächst aus Richtung Bielefeld kommend in Richtung Halle unterwegs. Der Seat wurde durch den Zusammenprall auf die Gegenfahrbahn geschleudert, dort konnte der Fahrer eines weißen Nissan Juke nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr in den grauen Kombi. Der Busfahrer fuhr noch einige Meter weiter und hielt dann an.

An Bord waren nach ersten Angaben neun Fahrgäste, sie blieben unverletzt. Der Fahrer des Seat wurde schwer, die 53-jährige Fahrerin des Nissan aus Halle ebenso wie der Busfahrer nur leicht verletzt.
Nach den Notrufen bei der Kreisleitstelle in Gütersloh wurde umgehend ein Großaufgebot an Rettungskräften an die Einsatzstelle entsandt: Neben einem Notarzteinsatzfahrzeug aus Bielefeld eilten vier Rettungswagen aus Halle, Gütersloh, Ummeln, und Dissen zu der Unfallstelle.

Nach einer ersten Behandlung durch den Notarzt an der Unfallstelle wurden die Verletzten mit den Rettungswagen in Bielefelder Krankenhäuser eingeliefert.
Aufgrund der ersten Notrufmeldungen machten sich auch der Haller Wachleiter Polizeihauptkommissar Jan Bobe sowie sein Stellvertreter Uwe Ahlemeyer auf den Weg nach Steinhagen, um ihre Kollegen bei der Unfallaufnahme zu unterstützen.

Als sie eintrafen, bot sich ihnen zunächst ein schlimmes Bild: Der Seat war durch die beiden Unfälle völlig zerstört, der Nissan sowie der Bus stark beschädigt. Alle drei Fahrzeuge mussten später abgeschleppt werden. Entsprechend erleichtert waren die Beamten, als sie vom Rettungsdienst hörten, dass wohl niemand bleibende Schäden von dem Unfall zurückbehalten wird. Dessen ungeachtet machten sie sich sofort auf die Suche nach Spuren auf der Straße, um das Unfallgeschehen rekonstruieren zu können.

Die stark frequentierte Bundesstraße musste während der Rettungsarbeiten sowie der Spurensicherung durch die Polizei für 2,5 Stunden voll gesperrt werden. Auf den umliegenden Straßen kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Die Löschzüge Amshausen und Steinhagen wurden alarmiert, um die Unfallstelle zu reinigen und der Polizei mit Hilfe des Teleskopmastes Übersichtsbilder aus großer Höhe zu ermöglichen. Der Sachschaden wird auf 40 000 Euro geschätzt.

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