SteinhagenSo schön ist Steinhagen – jeden Tag

Webcam ermöglicht Ausblick bis nach Brockhagen

Jonas Damme

Weiter Blick: Die Webcam am alten Fernsehturm an der Hünenburg zeigt täglich das Wetter über Steinhagen. - © Foto: Gemeinde Steinhagen
Weiter Blick: Die Webcam am alten Fernsehturm an der Hünenburg zeigt täglich das Wetter über Steinhagen. © Foto: Gemeinde Steinhagen

Steinhagen. Industrie und Wald machen einen großen Teil Steinhagens aus, diesen – nicht ganz falschen – Eindruck vermittelt die Hünenburg-Webcam, die seit einiger Zeit täglich 288 Bilder von der Gemeinde macht. Ihre Entstehung verdankt die Gemeinde dem Engagement der Amateurfunkergruppe Db0bi.

Wer erstmals einen Blick auf das Motiv der Webcam wirft, dürfte einige Schwierigkeiten haben, sich zu orientieren: Ganz vorne sind natürlich die Hänge des Teutoburger Waldes. Die Webcam ist schließlich an den alten Fernsehturm an der Hünenburg auf Queller Gebiet montiert. Angrenzend an den Wald erstrecken sich die Häuser der »Roten Erde«, der Asphalt der B?68 ist nicht zu sehen.

Deutlich zu erkennen sind hingegen die Hallen vom Unternehmen INA Schaeffler, von der WLS-Spedition und dem Gewerbegebiet »Am Bahnhof«. Auch die Trasse der A?33 zieht sich in ganzer Pracht zentral durchs Bild.

Der Dorfkern hingegen lässt sich rund um den Turm der Dorfkirche (links von der Bildmitte) nur erahnen. Weiter hinten folgen die Wälder der Patthorst hinter denen (leider nur bei klarem Wetter) auch die Brockhagener St. Georgskirche ihren Turm in die Höhe reckt.

Bilder im Fünf-Minuten-Takt

Ermöglicht wurde die Webcam, die die Bilder im Fünf-Minuten-Takt ans Rathaus sendet, von der Bielefelder Amateurfunkgruppe Db0bi. Die selbe Gruppe hatte zuvor bereits eine Kamera am Fernsehturm an der Hünenburg angebracht, die Aufnahmen von Bielefeld sendet. Diese brachten Manuel Russo auf die Idee, dass auch die Gemeinde von so einem Projekt profitieren würde. Der am Funk interessierte Steinhagener wendete sich an das Rathaus und stieß auf offene Ohren.

Auch die Bielefelder Amateurfunker fanden die Idee gut und machten sich ans Werk. Nur 500 Euro kostete die Gemeinde die Aktion, obwohl sie technisch nicht ganz einfach ist.

Allerdings blieb für die Funker der Aufwand insofern überschaubar, als das sie bereits von den Erfahrungen vom Bau der ersten Kamera profitieren konnten. Bei der Webcam handelt es sich um eine Maßanfertigung. Eine einfache, handelsübliche Digitalkamera wurde mit neuer Software programmiert und so umgebaut, dass sie regelmäßig Bilder schießt und diese an die jeweilige Homepage sendet, auf der sie dann zu jeder Zeit zu sehen sind. Außerdem ist sie natürlich Regen- und Sturmfest verpackt.

Zusätzlich zu einfachen aktuellen Bildern ist auf der Homepage der Gemeinde – www.gemeinde-steinhagen.de – auch ein 24-Stunden-Video zu sehen, das den jeweils letzten Tag noch einmal Revue passieren lässt.

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