Abgerutschte BöschungArbeiten an der A33: Zwischen Borgholzhausen und Halle wird es eng

Ein Abschnitt zwischen den Anschlussstellen Borgholzhausen und Halle war schon im vergangenen Jahr betroffen. Weiterführende Maßnahmen sollen später kommen – und das Gelände sicher machen.

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Erdrutsch an der A33 direkt neben der Brücke, mit der die Straßen Halstenbeck und Oldendorfer Straße verbunden sind. - © Andreas Großpietsch
Erdrutsch an der A33 direkt neben der Brücke, mit der die Straßen Halstenbeck und Oldendorfer Straße verbunden sind. © Andreas Großpietsch

Borgholzhausen. Die für die A33 zuständige Autobahn Westfalen, eine Niederlassung der Autobahn GmbH, wird auf dem Teilstück zwischen Borgholzhausen und Halle ab morgen eine verkehrssichernde Maßnahme durchführen. Darüber informiert die Autobahn Westfalen in einer Pressemitteilung. Die Arbeit wird notwendig, weil zwischen den Anschlussstellen Borgholzhausen und Halle ein Stück Böschung abgerutscht ist. „Die Böschung ist durch Wasser unterspült worden", sagt Mirko Heuping von Autobahn Westfalen auf Anfrage dieser Zeitung.

Konkret werden ab morgen, 25. Januar, bis einschließlich kommenden Dienstag, 31. Januar, Trennwände zwischen Fahrstreifen und Seitenstreifen aufgebaut. Die beiden Fahrspuren in Fahrtrichtung Bielefeld werden bis zur endgültigen Wiederherstellung der Böschung auf einigen hundert Metern verengt und zum Mittelstreifen verschwenkt werden. „Das heißt, dass die A33 an dieser Stelle zweispurig bleibt, die Spuren aber jeweils enger werden", erklärt Heuping. Zudem wird die erlaubte Geschwindigkeit auf Höhe der Baustelle auf 80 Stundenkilometer beschränkt. Grundsätzlich gilt hier sonst keine Geschwindigkeitsbegrenzung.

„Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Böschung erfolgen in absehbarer Zeit", teilt Autobahn Westfalen mit, jetzt gehe es zunächst nur um die Absicherung der Böschung. Der Termin für die weiteren Arbeiten werde separat bekannt gegeben. Auch eine neue Entwässerung werde demnächst eingebaut, so Heuping.

2022 wurden 600 Meter Standstreifen gesperrt

Im März des vergangenen Jahres war an gleicher Stelle in unmittelbarer Nähe der Anschlussstelle Borgholzhausen schon einmal die Böschung abgerutscht, und zwar auf einer Breite von gut 30 Metern neben der Brücke, durch die die Straße Halstenbeck und die Oldendorfer Straße miteinander verbunden sind. Autobahn Westfalen sicherte als Reaktion daraufhin ab Mai die Böschung. Auf rund 600 Meter wurde damals in Fahrtrichtung Bielefeld der Standstreifen für die Zeit der Baumaßnahme gesperrt. Auf der Autobahn blieben beide Fahrstreifen für den Verkehr geöffnet. Es galten ebenfalls – wie nun auch – zeitweise 80 Stundenkilometer Geschwindigkeitsbeschränkung.

Von dem Abrutschen vor zehn Monaten war die Schicht aus Kalkschotter betroffen, aus der die Oberfläche modelliert wurde, als auch die darunter liegenden Bodenschichten. In diesen Schichten vermutete Autobahn Westfalen damals den Grund für den Böschungsabbruch. „Erste Untersuchungen haben gezeigt, dass an dieser Stelle verschiedene Bodenschichten auftreten", gab Mirko Heuping damals die Einschätzung nach den ersten Untersuchungen wieder.


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