HalleVersmolder Politiker arbeitet bei diesen Themen im Landtag mit

Der SPD-Mann hat Sitze in zwei Ausschüssen. Er erklärt, warum ihn das freut – und wo die Opposition die neue Landesregierung attackieren wird.

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Landtagsabgeordneter Thorsten Klute. - © Hans Buttermilch
Landtagsabgeordneter Thorsten Klute. © Hans Buttermilch

Altkreis Halle/Düsseldorf. Nachdem der Ministerpräsident gewählt und die Ministerinnen und Minister vereidigt wurden, stehen nun die für die Arbeit des Parlaments so wichtigen Ausschüsse und ihre Besetzung fest. Der heimische Landtagsabgeordnete Thorsten Klute von der SPD, dessen direkt gewonnener Wahlkreis Borgholzhausen, Dornberg, Halle, Jöllenbeck, Steinhagen, Versmold und Werther umfasst, ist dabei nun Mitglied in seinem Wunschausschuss: im Ausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Dort werden unter anderem die Krankenhausplanung, die medizinische Versorgung in Stadt und Land, Pflegefragen, Rechte und Förderung von Menschen mit Behinderung, Arbeitsmarktentwicklungen, Bekämpfung von Wohnungslosigkeit und viele andere Weichenstellungen beraten und beschlossen. Klute war von 2013 bis 2017 Staatssekretär im NRW-Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales und zuletzt Vorstand der Arbeiterwohlfahrt Ostwestfalen-Lippe. Die Themen dieses Ausschusses sind ihm daher nach eigenem Bekunden sehr vertraut.

Darüber hinaus wirkt der heimische Abgeordnete im Ausschuss für Europa und Internationales mit. Thorsten Klute ist einer der wenigen Osteuropakenner im Landtag und macht sich für die Gründung einer Regionalpartnerschaft zwischen Nordrhein-Westfalen und einer ukrainischen Region stark.

"Ein fatales Signal für unsere Region"

„Über diese Auswahl freue ich mich sehr", teilte der Versmolder jetzt mit. „Beide Ausschüsse behandeln echte Herzensthemen von mir." Kritisch sieht Klute indes, dass die Landesregierung „schon wieder" keine Ministerin und keinen Minister aus OWL berufen habe. „Auch im schwarz-grünen Koalitionsvertrag taucht OWL so gut wie gar nicht auf. Es darf aber keine Unterscheidung zwischen NRW A und NRW B geben. Ein fatales Signal für unsere Region."

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