HalleGerry Weber begrüßt acht neue Auszubildende

Damit stellt das Unternehmen in diesem Jahr sogar einen Ausbildungsplatz mehr als im vergangenen Jahr zur Verfügung. Ein bewusstes Zeichen.

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Acht Auszubildende starteten in diesem Jahr bei Gerry Weber (von links): Emeli Grützemann, Marvin Dörrenbach, Anna Kleine Wächter, Marie Mosel, Finn Noah Klein, Kirsten Gehlenborg, Sarah Kim Haselhorst und Clara Lange. - © Gerry Weber
Acht Auszubildende starteten in diesem Jahr bei Gerry Weber (von links): Emeli Grützemann, Marvin Dörrenbach, Anna Kleine Wächter, Marie Mosel, Finn Noah Klein, Kirsten Gehlenborg, Sarah Kim Haselhorst und Clara Lange. © Gerry Weber

Halle (HK/maut). Wir glauben an die Zukunft von Gerry Weber, und dafür brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte, die unser Unternehmen gut kennen", begründet Dirk Wefing, Executive Vice President und Leiter Human Ressources, diesen Schritt. Darüber hinaus sei man sich der Verantwortung, die Gerry Weber als einer der großen Arbeitgeber in der Region habe, sehr bewusst.

Das sieht auch Vorständin Angelika Schindler-Obenhaus so, die die Auszubildenden begrüßte. Ausbildungsleiterin Jutta Imkemeier (Kaufmännische Ausbildung) und Ausbilderin Andrea Schneiker (Technische Ausbildung) gaben einen ersten Einblick in die Unternehmensstrukturen, bevor die neuen Mitarbeitenden von ihren Ausbildungspatinnen und -paten in die jeweiligen Fachabteilungen begleitet wurden. Ihre Ausbildung als Industriekaufleute starteten Marvin Dörrenbach, Emeli Grützemann, Finn Noah Klein, Anna Kleine Wächter und Klara Lange.

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Den Beruf der Textil- und Modeschneiderin erlernen in den kommenden drei Jahren Kirsten Gehlenborg und Marie Mosel, Sarah Kim Haselhorst beginnt im Outlet Ravenna-Park ihre Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel.

Insgesamt beschäftigt der heimische Modehersteller aktuell 21 junge Menschen in der Ausbildung.

Zuversichliche Erholung

Nach dem Insolvenzverfahren steckt Gerry Weber weiter im Umbruch, die Corona-Pandemie verhinderte zudem, dass sich die Restrukturierungsmaßnahmen bisher auch in besseren Zahlen niederschlagen konnten. Das Unternehmen schreibt weiterhin rote Zahlen, die zu einem guten Teil allerdings auch den Sanierungskosten zuzuschreiben sind.

„Wir sehen aktuell eine uns zuversichtlich stimmende Erholung der Umsätze online und in unseren Filialen, gehen aber gleichwohl nicht davon aus, dass wir die Umsatzausfälle zu Beginn des aktuellen Geschäftsjahres 2021 im Verlauf des Jahres werden aufholen können", prognostiziert Finanzvorstand Florian Frank.

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