HalleDarum werden die Amprion-Masten ab nächster Woche bunt gestrichen

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Die Masten sind errichtet, die Kabel verlegt. Jetzt geht es darum, das Metall vor Durchrostung zu schützen. Aus diesem Grund erhalten die stählernen Riesen einen Schutzanstrich. - © Ulrich Fälker
Die Masten sind errichtet, die Kabel verlegt. Jetzt geht es darum, das Metall vor Durchrostung zu schützen. Aus diesem Grund erhalten die stählernen Riesen einen Schutzanstrich. © Ulrich Fälker

Halle (HK). Zur Langlebigkeit der neuen Freileitungsmaste zwischen Gütersloh und Hesseln ist es notwendig, die verzinkte Stahlkonstruktion nach ihrer Errichtung mit einem Korrosionsschutz zu versehen. Der Arbeiten für den Schutzanstrich werden in der kommenden Woche beginnen und sollen Ende September abgeschlossen sein.

Zunächst werden die Arbeiten bis zum Mast 45, der sich am Kreisverkehr Alleestraße befindet durchgeführt. Der Anstrich der weiteren Masten in Richtung Hesseln soll im kommenden Jahr erfolgen.

Erst rot - dann grün

Die Arbeiten bestehen aus mehreren Schritten: Nach einem roten Erstanstrich erfolgt ein Zweitanstrich in einem dunkelgrünen Farbton. Notwendige Restarbeiten werden gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Eigentümer werden rechtzeitig von dem beauftragten Dienstleister der Amprion kontaktiert, um die Maßnahme vor Ort abzustimmen.

Für den Bau der Höchstspannungsleitungsleitung wurde überwiegend der existierende Trassenraum der bereits demontierten 220-kV-Freileitung genutzt. Auf der rund 20 Kilometer langen Strecke wurden die 78 alten Maste durch 56 neue ersetzt. Die Fertigstellung der Höchstspannungsleitung zwischen Gütersloh und Hesseln ist für Herbst 2021 vorgesehen. Der Abschnitt soll bis Ende des Jahres in Betrieb gehen, bevor die Leitung, die letztlich über Lüstringen bis nach Wehrendorf in Niedersachsen führt, weitergebaut werden kann. In den Folgeabschnitten sind die Genehmigungsverfahren noch nicht abgeschlossen.

Bei dem Leitungsbauvorhaben Gütersloh bis Hesseln handelt es sich um einen Abschnitt der Verbindung zwischen Gütersloh und Wehrendorf und trägt die Projektnummer 16 des Energieleitungsausbaugesetzes. Es dient dazu, Netzüberlastungen in Niedersachsen aufgrund der zunehmenden Einspeisung aus Windparks im Nordseeraum zu vermeiden und Strom in Verbrauchszentren in Nordrhein-Westfalen zu transportieren.

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