HalleVerbot von beliebter Heckenpflanze bringt Gärtner in Rage: "Das ist Polemik"

Martin Müller ist sauer. Grund dafür ist die aktuelle Diskussion um den Kirschlorbeer. Eine Stadt im Kreis will sie verbieten, andere könnten folgen. Grund ist der angebliche geringe ökologische Wert.

Nicole Donath

Welchen ökologischen Wert hat der Kirschlorbeer? Über diese Frage wurde in den vergangenen Wochen sehr kontrovers diskutiert. - © Andreas Frücht
Welchen ökologischen Wert hat der Kirschlorbeer? Über diese Frage wurde in den vergangenen Wochen sehr kontrovers diskutiert. © Andreas Frücht

Kreis Gütersloh. Eigentlich wohnt Martin Müller im niedersächsischen Quakenbrück und hat das Haller Kreisblatt nicht abonniert. Aber als er jetzt zu Besuch bei Freunden in Steinhagen war, las er die beiden Beiträge rund um die Diskussion zum Wert des Kirschlorbeers. Dass die Stadt Langenberg ihn sogar per Bebauungsplan verbieten will. Oder dass Sönke Hofmann, Forstingenieur und Geschäftsführer des Bremer NABU, jetzt erklärt hat, „eine Betonwand ist ökologischer als eine Kirschlorbeerhecke". Wenn Martin Müller ihn zitiert, gerät er auch Tage später noch richtig in Rage: „Ich bin seit 40 Jahren ausgebildeter Gärtner und wenn jemand behauptet, der ökologische Wert dieser Pflanze sei gleich null, dann ist das nicht nur reine Polemik, sondern auch schlichtweg falsch. Jede Pflanze auf diesem Planeten hat einen Wert!"

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