HalleStorck-Pläne: Umweltschützer warnen vor Problemen bei der Wasserversorgung

Am Mittwoch wird im Umweltausschuss über den Antrag der August Storck KG beraten, zukünftig mehr Wasser aus den bestehenden Brunnen fördern zu können. Der BUND kritisiert das Vorhaben. Er wirft dem Kreis Gütersloh vor, Einwände zu ignorieren.

Heiko Kaiser

Was bedeutet es für den Wald und die Bürger, wenn Storck die Fördermengen an Frischwasser deutlich erhöhen sollte? Der BUND sieht Klärungsbedarf. - © Ulrich Fälker
Was bedeutet es für den Wald und die Bürger, wenn Storck die Fördermengen an Frischwasser deutlich erhöhen sollte? Der BUND sieht Klärungsbedarf. © Ulrich Fälker

Halle. „In Halle ist genügend Wasser da." Das sagt der Diplom-Geologe Frank Schmidt. In erster Linie auf seine Expertise stützt sich das Vorhaben der Firma Storck, zukünftig zusätzlich 100.000 Kubikmeter Grundwasser aus seinen bestehenden Brunnen zu fördern und damit die maximale Fördermenge auf 550.000 Kubikmeter zu erhöhen. Bereits am 23. März hatte die Untere Wasserbehörde des Kreises auf Antrag die Genehmigung erteilt, vorzeitig mit der Mehrförderung zu beginnen. „Damit ist doch bereits eine Vorentscheidung gefallen", sagt der Haller BUND-Sprecher Hartmut Lüker.

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