HalleDie Bundesstraße 68 ist ab Mai Geschichte: Für die Stadt wird das teuer

Die Herabstufung des Teilstücks entlang des neuesten A 33-Abschnitts steht unmittelbar bevor. Für die Stadt wirkt das kostensteigernd.

Uwe Pollmeier

DIe bisher als B 68 bekannte Straße heißt künftig unter anderem Brackweder Straße. - © Uwe Pollmeier
DIe bisher als B 68 bekannte Straße heißt künftig unter anderem Brackweder Straße. © Uwe Pollmeier

Halle. Im Sprachgebrauch der Bevölkerung und auch der Medien wird die Bundesstraße 68, oder kurz B 68, vermutlich noch einige Jahre Bestand haben. Offiziell ist sie im Altkreis allerdings in knapp zwei Wochen Geschichte. „Die B 68 wird am 1. Mai herabgestuft, dann werden wir Straßenbaulastträger", teilte Eckhard Hoffmann von der Stadt Halle im Verkehrsausschuss mit.

Damit geht ein weiteres Stück der Straße, die das niedersächsische Cloppenburg mit dem ostwestfälischen Warburg verbindet, verloren. Statt eines Namens bestehend aus einem Buchstaben mit zwei Zahlen sind nun gleich vier anzuwenden: Brackweder Straße, Bielefelder Straße, Lange Straße und Osnabrücker Straße lauten die Ex-Bundessstraßenabschnitte auf Haller Gebiet.

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Halle gehören bald doppelt so viele  Ampeln

Mit der neuen Zuständigkeit durch die Kommune geht auch die Zuständigkeit für die Ampelanlagen an die Stadt über. „Damit verdoppelt sich praktisch die Anzahl unserer Ampeln, was auch zu höheren Kosten führen wird", sagte Hoffmann. Eine Minute zuvor hatte er noch verkündet, dass sich die Stromkosten für die Ampeln im Stadtgebiet im vergangenen Jahr ein wenig verringert haben. Sie sanken um 85 Euro auf insgesamt 5.978,74 Euro bei einem Verbrauch von 18.347 Kilowattstunden.

Diese Zahl dürfte zukünftig deutlich höher liegen. Man suche bereits nach Einsparpotenzialen. So sei etwa die Fußgängerampel an der Grundschule Gartnisch sehr alt und in einer Tempo-30-Zone möglicherweise unnötig platziert. Daher werde man deren Notwendigkeit nun in Gesprächen mit der Schulleitung überprüfen.

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