HalleLob fürs Impfzentrum: "Ich will die Angst vor dem Unbekanntem nehmen"

Wolfgang Rehschuh besuchte mit seiner Mutter das Impfzentrum in Gütersloh. Uns berichtet er von seinen Erfahrungen. Es sei alles gut organisiert, sagt er. Ein Leserbrief, der Mut machen soll.

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Am Montag nach das Impfzentrum in Gütersloh an der Marienfelder Straße den Betrieb auf. - © Jens Dünholter
Am Montag nach das Impfzentrum in Gütersloh an der Marienfelder Straße den Betrieb auf. © Jens Dünholter

Am Montag hat das Impfzentrum in Gütersloh seinen Betrieb aufgenommen. Ein Leser berichtet über seine positiven Erfahrungen.

„Um auch mal über etwas Positives im Rahmen der wirklich schlimmen Corona-Krise zu berichten, möchte ich gerne über unsere Erfahrungen vom ersten Impftermin meiner Mutter in Gütersloh am vergangenen Mittwoch informieren.

"Impfzentrum ist hervorragend durchorganisiert"

Eines vorab: Wir waren begeistert. Das Impfenzentrum ist hervorragend durchorganisiert, man wird durchgehend geleitet, es kam zu keinen Verzögerungen und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren sehr zuvorkommend und überaus nett und fürsorglich. Man fühlte sich sehr gut aufgehoben.

Im Einzelnen: Der Weg zum Impfzentrum ist ausgeschildert und somit einfach zu erreichen. An der ersten Station (Schranke; Security) angekommen, empfing man uns mit den ersten Hinweisen des weiteren Fahrwegs. An der zweiten Station, einem aufgebauten Durchfahrtszelt, wurden wir über Parkmöglichkeiten und dem Hinweis der Zutrittsuhrzeit (5 Minuten vor Termin), aufgeklärt. Ebenso wurden die Körpertemperatur kontrolliert (kontaktlos) und mir als Begleitperson ein Fragebogen ausgehändigt (Achtung: Personalausweis nicht vergessen).

Beratungsgespräch ohne Hektik und auf den Impfling eingehend

An der dritten Station (im Impfzentrum) nahm man die Personalien auf und klärte über den weiteren Verlauf im Impfzentrum auf. Ebenso wurde ein Fragebogen an meine Mutter ausgehändigt (Achtung: Vorab ausgefüllte Fragebögen haben keine Gültigkeit!).

An der vierten Station konnte man die Fragebögen in Ruhe ausfüllen. Mitarbeiter*innen standen natürlich zum Helfen parat. An der fünften Station fand das Beratungsgespräch statt. Das Ganze ohne Hektik und sehr auf den Impfling eingehend. An der sechsten Station wurde geimpft (natürlich individuell auf die Person abgestimmt).

"Wir fühlten uns in sehr guten Händen"

An der siebten Station war der Wartebereich (30 Minuten) um sicher zu stellen, dass nach der Impfung keine plötzlichen Nebenwirkungen (Unwohlsein, allergische Reaktion o.ä.) auftreten, auf die man im Impfzentrum offensichtlich gut hätte reagieren können. Mitarbeiter*innen erkundigten sich regelmäßig nach dem Befinden. Die Gesamtverweilzeit im Impfzentrum: eine Stunde und 20 Minuten, die sehr kurzweilig erschienen.

Warum schreib ich Ihnen? Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen möchte ich anderen mitteilen, was sie im Impfzentrum erwartet, um damit die Angst vor dem Unbekannten zu nehmen. Denn ein gewisses (verständliches) Maß an „Unwohlsein, weil unbekannt" ist bei vielen sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Zum anderen bedanken meine Mutter und ich uns auf diesem Weg für die tolle Arbeit im Impfzentrum. Von Station eins bis Station sieben fühlten wir uns in sehr guten Händen.

Wolfgang Rehschuh

33790 Halle

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